Der Sängerbund Gunzenhausen e.V. in der Presse




Altmühl-Bote am 06.04.2017
Sängerbund hat neuen Leiter


Klaus Bucka tritt nahtlos die Nachfolge von Heinz Horst an
Der Sängerbund Gunzenhausen hat einen neuen Chorleiter. Es ist Klaus Bucka aus Treuchtlingen.
Der 48jährige war im Windsbacher Knabenchor, hat die Prüfung zum staatlich anerkannten Chorleiter abgelegt.
Der Titel Chordirektor ADC wurde ihm 2008 verliehen, der des Musikdirektors FDB 2009. Aktuell diriegert er auch Chöre in anderen Städten,
etwa in Eichstätt.
Seine Vielseitigkeit ist groß. Vom Männersextett bis Pfadfinderjugendchor, von Lehrergesangsverein bis Kammerchor - nichts ist ihm unbekannt.
So wird er auch den richtigen Weg mit dem Sängerbund Gunzenhausen einschlagen, sind Vorsitzende Karin Elterlein und ihre Vorstandskollegen überzeugt.
Der ganze Chor freue sich, dass es nach der erfolgreichen Ära Heinz Horst nun nahtlos weitergehe, heißt es.
Das letzte Wort bei der Auswahl hatten die Aktiven mit der Wahl. Die Entscheidung fiel nicht leicht,
denn auch der zweite Bewerber kam durchaus in Frage. Bucka überzeugte letzten Endes mit seinem Schwung und seinem versierten Klavierspiel bei den Proben.
Als sehr erfreulich wertete der Sängerbund auch, dass Buckas Frau Dorothea ebenfalls dem Chor beitreten wird. Sängernachwuchs ist jederzeit erwünscht,
besonders bei den Männern wäre Verstärkung erfreulich.
Die Chorproben sind dienstags (außerhalb der Schulferien) um 20 Uhr im Hotel "Krone".
Der Premieren-Auftritt wird das Gruppensingen sein: am Sonntag, 21. Mai, ab 14 Uhr in Igelsbach. Der Sängerbund Gunzenhausen wird mit zwei neuen Liedern
unter der Leitung von Klaus Bucka dabei sein. Die Wohltätigkeitssingen im Altersheim werden selbstverständlich wieder aufgenommen.
Lediglich beim beliebten Maibaumsingen am Samstag pausiert der Sängerbund heuer, so Karin Elterlein.
Die treuen Fans dürfen jedoch auf ein Weihnachtskonzert hoffen. Der Wunsch Buckas ist es jedenfalls,
noch heuer ein Konzert auf die Bühne zu bringen.

Altmühl-Bote am 21.01.2017
Beim Namen genannt


Heinz Horst hat zum Jahresende beim Sängerbund 1861 Gunzenhausen das Dirigentanamt niedergelegt.
Alle chormitglieder sind traurig, dass diese Ära zu Ende gegangen ist. "Wir können nicht genug danken für
die 46 Jahre, die Heinz Horst unser Leben durch das Singen und die Konzerte bereichert hat", heißt es in einer Mitteilung
des Sängerbunds.
Heinz Horst habe dem Verein seit 1970 seine Kreativität und sein Können, seine musikalische Vielfalt und viele Tausende
von Noten geschenkt.
Er habe seinen Fleiß immer zum Wohle des Chors eingesetzt, den Sängerbund zu einer festen Größe in der Stadt
Gunzenhausen werden lassen sowie das Niveau und Image des Chors geprägt.
Die Sängerbund-Führung erinnert an die jährlichen Sommer- und Weihnachtskonzerte, wo der musikalische Leiter immer
den Zeitgeist der jeweiligen Musik und die Klassiker zu vereinen wusste. Durch seine vielfältigen Kontakte zu Musikern sei es
ihm gelungen, jährlich zwei tolle Konzerte mit dem Sängerbund durchzuführen, die seine Frau Ina als Solistin bereicherte.
Der sehr schöpferische Dirigent habe für den Chor alle Songs, Lieder und Volksweisen arrangiert.
Das Repertoire des gemischten Laienchors sei dementsporechend reichhaltig.
Das habe sich auch bei den großen Werken, die in der Zionshalle aufgeführt wurden, gezeigt:
"Der Messias", "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten". Internationale Solisten hätten diese Auftritte bereichert.
Andere Highlights waren Rundfunkaufnahmen und Fernsehauftritte.
Die Sängerbund-Vorsitzende Karin Elterlein, ihre Stellvertreterin Erika Hammer und Ehrenmitglied und früherer Vorsitzender
Hans Borrmann sprechen von einem musikalischen Tausendsassa, der viel zu erzählen hatte aus seiner Regensburger Domspatzenzeit
und der den Gunzenhäser Sängern sehr viel über Komponisten und Musiklehre beibrachte.
Er habe ihnen in unermüdlicher Probenarbeit Musiktheorie und Wissen vermitelt.
Mit Freude erinnerte man sich auch an die langen geselligen Abende, die Heinz Horst mit Akkordeon, Klarinette und Gesang begleitete,
die Faschingsfeiern im damaligen Probenlokal des TV-Heims und die jährlichen Ausflüge, unter anderen nach Hartenstein,
dem Heimatort des Dirigenten.
Leider habe der Chor manchmal den Vorstellungen seines Dirigenten in den letzten Jahrne nicht mehr ganz gerecht werden können.
Es fehlten junge Männer und Frauen, die den Chor verstärken.
Unabhängig davon wünsche man dem scheidenden Chorleiter Gesundheit und weiterhin alles Gute.

Altmühl-Bote am 21.12.2016
Sängerbund zog alle Register


Musiker ¨berzeugten mit Esprit, Humor und Können - Ina Horst begeisterte (ULI GRUBER)
Das letzte Konzert des Sängerbundes Gunzenhausen vor dem Umbau der Stadthalle geriet zu einem Fest für Augen und Ohren.
Neben abwechslungsreicher Weihnachtsmusik erfreute die Besucher des traditionellen EReignisses auch eine wunderschön geschmückte Bühne,
für die die SB-Frauen in Eigenregie verantwortlich zeichneten, wie Vorsitzende Karin Elterlein wissen ließ.
Der "Rahmen" ließ also nichts zu wünschen übrig. Und so war es kein Wunder, dass sich alle Aktiven mächtig ins Zeug legten,
um auch in puncto Musik den Erwartungen gerecht zu werden. Eines wurde schnell deutlich: An diesem Abend würde niemand enttäscht
den Heimweg antreten müssen. Der Sängerbund zog alle Register, überzeugte mit einem facettenreichen Programm und zeigte dem Publikum
die hohe musikalische Qualität des Ensembles.
Wie könnte es auch anders sein, wenn ein Mann wie Heinz Horst den Dirigentenstab in Händen hält...
Von Herzblut ist oftmals die Rede, im Zusammenhang mit der Botschaft des Sängerbundes kann davon guten Gewissens gesprochen werden.
Chor und Instrumentalisten leben ihr Hobby, sie verstehen sich als kompakte Einheit mit einem gemeinsamen Ziel.
Dabei steht eben nicht nur der eigene Anspruch im Vordergrund, sondern gleichermaßen die Absicht, das mit Leidenschaft und Aufwand Geprobte
auch fachkundigen Musikliebhabern zu präsentieren.
Mit jeder Menge Esprit, Humor und Können boten die Frauen und Männer auf der Stadthallenbühne eine tolle Performance,
die Jung und Alt mit großem Beifall honorierten. Neben etlichen klassischen Winter- und Weihnachtsliedern wie "Schneeflöckchen, Weißröckchen",
"Es wird scho glei dumpa" oder "Feliz Navidad" wurde auch unkonventionelle Kost serviert - sogar in verschiedenen Sprachen;
der Sängerbund ist in jeder Hinsicht als "flexibel" einzuordnen. Ob romantisch, einfühlsam, schwungvoll oder abstrakt - das Kollektiv
meisterte sämtliche Herausforderungen.
Warme, weiche Stimme
Mehrstimme Beiträge und Soli wechselten sich ab. Von der Dynamik und aufmerksamen Begleitung des Orchesters getragen,
bewältigten die Chormitglieder auch heikle Pasagen. Als ganz wesentlicher Bestandteil trug auch heuer Ina Horst zum Gelingen bei.
Mit ihrer warmen und weichen Stimme zog sie die Stadthallenbesucher in ihren Bann. Ina Horst hatte sich ein relativ umfangreiches Pensum zugetraut.
Umso bemerkenswerter, dass sie auch mit fortschreitender Konzertdauer das stimmliche Niveau aufrechterhalten konnte.
Quasi als Bonus zu ihrer Musik warteten die Sängerbund-Verantwortlichen auch in diesem Jahr mit einem besonderen Service auf.
Die detaillierten Erläuterungen zu den Songs zwischendurch werden vom Publikum sehr gern angenommen, weil sie viel Wissenswertes zu Historie
und Zeitgeist liefern.
Die von Beginn an festliche Atmosphäre steigerte sich bis hin zum "emotionalen Höhepunkt",
dem miteinander gesungenen Schlusslied "O du fröhliche".


Altmühl-Bote am 16.12.2016
Konzert des Sängerbunds


Am Samstag, 17. Dezember, veranstaltet der Sängerbund Gunzenhausen sein traditionelles Weihnachtskonzert, das durch
eine besondere Programmvielfalt besticht. Es erklingen schöne Weihnachtslieder aus verschiedenen Regionen der Erde,
von Afrika bis nach Schweden. Daneben kommen auch Weihnachtslieder aus Europa nicht zu kurz.
Als Sopransolistin leistet Ina Horst einen bedeutenden Beitrag zum Gelingen des Abends.
Sie interpretiert unter anderem ein weihnachtliches Lied der bekannten amerikanischen Sängerin Kiri Te Kanawa.
Begleitet werden Soli und Chor von einem bewährten Instrumentalensemble.
Karten gibt es bei der Tourist-Info am Blasturm und ban der Abendkasse.
Das Konzert findet in der Stadthalle statt und beginnt um 20 Uhr.


Altmühl-Bote am 01.12.2016
Vorverkauf ab heute


Der Sängerbund 1861 Gunzenhausen lädt für Samstag, 17. Dezember zu seinem beliebten Weihnachtskonzert in die Stadthalle ein.
Ab heute läuft der Vorverkauf in der städtischen Tourist-Info neben dem Blasturm.
Die Karten für das Konzert sind dort für acht Euro zu haben, an der Abendkasse kosten sie zehn Euro.
Es besthet freie Platzwahl.



Altmühl-Bote am 22.07.2016
Besondere Momente am Altmühlsee mit der Kamera festgehalten


Eine Schifffahrt über den Altmühlsee, noch dazu abends, wenn langsam Ruhe an den Ufern einkehrt und sich die Stille
über das Wasser senkt, bietet eine gute Gelegenheit, die Landschaft zu genießen. Und manchmal erlebt man ganz
besondere Momente wie die Mitglieder des Sängerbunds Gunzenhausen, denen bei ihrer Abendfahrt diese beiden Aufnahmen
gelungen sind: auf der einen Seite ein traumhafter Sonennuntergang bei Wald, auf der anderen Seite steht der Mond voll und
hoch über der Altmühlstadt und taucht sie in sein silbernes Licht.


Altmühl-Bote am 21.07.2016
Beim Namen genannt


Der Sängerbund 1861 Gunzenhausen e.V. zeichnete langjährige Mitglieder aus.
Bereits im Rahmen der Hauptprobe zum Sommerkonzert erhielt Engelbert Holderied unter tosendem Applaus seine Ehrunurkunde,
die silberne Anstecknadel soiw eine Rose für ein Vierteljahrhundert aktives Singen. Da der Konditormeister gesundheitlich
nicht auf der Höhe ist, besuchte er mit seiner Familie die Hauptprobe.
Er sang bis dato im Tenor mit und bereicherte die Gemeinschaft außer mit seiner Stimme auch mit Fröhlichkeit
und manchem Einsatz wie Dekorieren des Festwagens für einen Kirchweihumzug.
Im Nachgang feierte die Sängerbund-Familie im Hotel "Krone", wo jeden Dienstag geübt wird.
Vorsitzende Karin Elterlein hatte hier das Vergnügen, Inge Hofer ebenfalls für 25-jährige Chortreue zu ehren.
Bereits 40 Jahre aktives Singen schlagen bei Ursula Burkert zu Buche. Ihre schwäbische Mundart ist ebenso ein Charakteristikum
wie dei Fähigkeit zum Reimen.
Wenn es eine Wahl zum "Mr. Sängerbund" gäbe, dann könnte sich Hans Borrmann gute Chancen ausrechnen.
Er durfte heuer im Rahmen der Ehrungen gleich zweimal aufs Treppchen.
Zum Einen jährt sich sei Eintritt in die Sängerschar zum 40. Mal. Bis heute fehlt er kaum einen Dienstag,
obwohl er seit einigen Jahren stimmlich angeschlagen ist udn die großen Konzerte nicht mehr durchsingen kann.
Zum Anderen - und das war eine Überraschung - erhob Karin Elterlein ihn in die Riege der Ehrenmitglieder.
Es sei an der Zeit, Hans Borrmann offiziell zu ehren, erklärte die Vorsitzende. In der übergeordneten Sängergruppe
ist er bereits Ehrenvorstand und im hierarchisch darüber angesiedelten Sängerkreis ebenfalls.
Den Verein Sängerbund 1861 Gunzenhausen leitete Borrmann als Vorsitzender bis 2010. In dieser Zeit organisierte er
unter anderem die damals so beliebten Grillfeste am Sportplatz, schaffte für den Verein ein neues Klavier an und
rüstete die Riege mit Schals udn Tüchern aus.
Ebenfalls um den Verein verdient gemacht hat sich Elli Jäger. Sie trat bereits 1973 in den Sängerbund ein und
unterstützt seit dieser Zeit, also seit 43 Jahren, mit ihrer Altstimme den Chor.
Elli Jaäger war zwölf Jahre zuverlässige und korrekte Kassenverawalterin.
Zurzeit bringt sie sich als Kassenprüferin im Verein ein. Für ihr Engagement wurde auch sie zum Ehrenmitglied ernannt.
Gern gesehen sind ab Herbst wieder neue Mitglieder im Sängerbund. Geprobt wird Dienstagabend im Hotel "Krone".




Altmühl-Bote am 12.07.2016
Vergnügliche Reise durch die Musical-Geschichte
Sängerbund brillierte bei seinem Sommerkonzert in der Stadthalle - Lob für Chorleiter Horst und alle Mitwirkenden


Zu seinem diesjährigen Sommerkonzert begrüßte der Sängerbund Gunzenhausen wieder eine große
Zuhörerschar in der Stadthalle. Sie wurde in diesem Jahr in die Welt der Musicals entführt.
Musical, da denkt man zunächt vielleicht spontan an den "König der Löwen", "Das Phantom der Oper"
oder "Mamma Mia!". Dass das Genre Musical vor allem auch aus älteren Produktionen viel zu bieten hat, zeigte das
von Chorleiter Heinz Horst sorgfältig ausgewählte Konzertprogramm, das der Sängerbund mit Unterstütztung
von neun Instrumentalisten seinem Auditorium kredenzte. Vieles, was hier zu Ehren kam, stammt au den 1920er-, bis 1950er-
Jahren, wie zum Beispiel "Cabaret", dessen Titelsong als Türöffner zur Musicalwelt fungierte.
Aus "My Fair Lady" und "Oklahoma" gab es jeweils gleich mehrere wunderschöne Stücke, auch wenn sie nicht so bekannt
sind wie etwa das schmissige "Probiers mal mit Gemütlichkeit" aus "Das Dschungelbuch" oder "Gerne folg ich ihm"
(I will follow him") aus "Sister Act".
Einen ähnlich ausgewogenen Mix bot auch die zweite Hälftge des Konzerts nach einer etwa 20-minütigen Pause.
Hier gab es mit "Ich hab geträt vor langer Zeit" zunächst einen Auszug aus "Les Miserables" und mit
"They say it's wonderful" ein bravouröses Gesangssolo von Dirigent Heinz Horst mit Instrumentalbegleitung.
Mit "Ein Freund, ein guter Freund" aus der berühmten deutschen Filmoperette "Die Drei von der Tankstelle" mit Heinz Rühmann
aus dem Jahr 1930 sowie "Bei mir bist du schejn", das durch die Swing-Version der Andrew Sisters Ende der 1930er-Jahre bekannt wurde,
sind echte Schmankerln ausgegraben worden und zu Ehren gekommen. Mit "Sommerliebe" ("Summer nights") aus dem Rockmusical
der 1970er-Jahre folgte ein weiterer Ohrwurm, ehe der Titelsong "Mame" aus dem gleichnamigen Musical einen Schlusspunkt setze.
Als Zugabe gaben die Sänger und Musiker ihrem Publikum erneut mit auf den Weg, es mal mit Gemütlichkeit zu probieren,
wie einst schon Bär Balu dem kleinen Menschenkind Mogli im Dschungel von Indien geraten hat. ("Das Dschungelbuch").

Spürbare Sangesfreude

Dem Chor merkte man die Freude am Singen an, dem Programm die harte Arbeit und Sorgfalt,
die hinter einem so breit gefächerten Repertoire steckt.
Durch die Veranstaltung führtn die Sänger selber, indem sie die jeweils kommenden Titel
im Zweierpack sehr detailliert und zugleich kurzweilig vorstellten. Das Publikum brauchte sich nur noch entspannt
zurücklehnen und mitnehmen lassen in den indischen Dschungel zu Baghira, Mogli und Balu, zu einer Kutschfahrt in
Oklahoma oder nach New York City an den Broadway.
"Ich war noch niemals in New York" heißt es im gleichnamigen Musical mit 22 Udo-Jürgens-Hits - auch dieser Titelsong
war Bestandteil des Sängerbund-Musical-Repertoires. Aber man kann ja auch getrost in heimischen Regionen bleiben,
wenn man so unterhaltsam Filetstückchen aus einer Vielzahl von Musicals dargeboten bekommt.
Gemessen am Applaus hat das Publikum das bestimmt ganz ähnlich gesehen. Mehr vom Sängerbund Gunzenhausen gibt's
mit einem Weihnachtskonzert am 17. Dezember, ebenfalls wieder in der Stadthalle.
Margit Schachameyer

Altmühl-Bote am 04.06.2016
Sechs Chöre in der Zionshalle
Sängerbund 1861 Gunzenhausen war Gastgeber des jährlichen Gruppensingens


Ein volles Haus bescherte das jährliche Gruppensingen der Sängergruppe Gunzenhausen im lichtdurchfluteten
Bethelsaal. Veranstalter in diesem Jahr war der Sängerbund 1861 Gunzenhausen e.V., der seit vielen Jahren
mit dem Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe freundschaftlich verbunden ist. In deren Konferenzhaus Zionshalle
sang der Laienchor Oratorien wie "Die Schöpfung" und "Der Messias".
Ein straffes Programm, das die Vorsitzende der Sängergruppe, Karin Elterlein, anmoderierte, unterhielt die Gäste.
Einige davon besuchten diese Location zum ersten Mal, wie eine "Blitzumfrage" im Grußwort ergab.
Auch die neue Oberin, Sr. Marion Holland, begrüßte die Sängerschar "auf der Höh'".
Nachdem Singen ja zur Ehre Gottes geschehe, passe diese Veranstaltung optimal hierher.
Als Eröffnung sang der Gastgeber Sängerbund das "Danke" von Martin Gotthard Schneider.
- a capella mit einem Kontrabass unterlegt. Kurz und knackig kam das Spiritual "He's got the whole world" daher;
mit jazziger Klavierbegleitung von Max und Sebastian Pfahler sangen die Männer den Text des Dauerbrenners.
Und wie im richtigen Leben warfen die Damen spritzig ihre Kommentare ein: "in his hands"
als betonte Kernaussage des geistlichen Liedes.
Der Männergesangsverein Kalbensteinberg trug den Appell "Lasst freudig fromme Lieder schallen" von Heinrich Boßhard
souverän vor. Unter der Leitung von Bernd Wissmüller erschall zudem der monumentale "Gefangenenchor"
aus Verdis Nabucco.
Erstmals war auch ein Frauenchor beim Gruppensingen dabei: Früher firmierte dieser als "Schwesternchor";
nachdem nun aber auch weltliche Stimmen integriert sind, ist es der "Hensoltshöher Chor".
"Eigentlich seid ihr ja nicht unsere Gäste, sondern wir eure!", sagte Karin Elterlein.
Die 24 Sängerinnen bestachen durch Sicherheit im Vortrag und Begeisterung für ihre geistlichen Liede.
"Bei dir bin ich angekommen" wurde von Annette Bürstinghaus getextet und von Sr. Christel Schröder aus Aidlingen
vertont. Beide waren erst jüngst zum Oberinnenwechsel im Gunzenhäuser Mutterhaus gewesen.
Sr. Erna Maurer begleitete am Flügel und ergänzte stimmungsvolle Vor-, Zwischen- und Nachspiele.
Singen verbindet Generationen
Als auffallend aktiver Verein gilt der Männergesangsverein Schlungenhof. Chorleiter Rainer Sichermann
hat seine beiden Söhne, Christian und Paul, zum Mitsingen motiviert und deren Großvater singt ebenfalls
noch immer mit. So generationenverbindend ist also Singen.
"In allen guten Stunden" ist eine Komposition von Carl Friedrich Zelter, nach dem die berühmte "Zelterplakette"
benannt ist, die Chören zu ihrem 100jährigen Bestehen verliehen wird.
Im Mittelteil wurde es ein wenig rustikaler und heimatlicher: "Wenn die Sonne erwacht in den Bergen"
von Vincent Larry ließ romantische Szenen in den Alpen vor Augen entstehen.
Die "Kastelruther Spatzen" ließen grüßen.
Aus Theilenhofen kommt der Singkreis unter der Leitung von Harald Gagsteiger. Der 25köpfige Chor
sang "Altmühltal, du bist so schön" mit großer Verve. Besonders das "Falleri, fallera" und
das choreographierte Stampfen amüsierte allgemein.
Jean Felten steht für Text und Musik gerade, Erwin Reinwald für die Bearbeitung.
Das wohl auffälligste, da modernste Stück stammt von Wolfgang Petry und wurde von Rebstock bearbeitet.
"Wer die Augen schließt" könnte durchaus mit Discofox betanzt werden, lädt aber mit seinem politischen Text
zum genauen Hinhören ein. "Wer die Augen schließt, wird nie die Wahrheit sehen. Wer noch länger schweigt,
wird schweigend untergehen." Das erinnerte daran, dass zur Gründerzeit der Chöre in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts das Singen durchaus politisch war.
Als kleinster Chor trat der Männergesangsverein Igelsbach-Gräfensteinberg mit nur 13 Männern an.
Dirigiert von Verena Wöllner erklang der "Sonntag in Franken". Als Schlußgedanken ließ Karin Elterlein die Veranstaltung Revue passieren: zwar ohne Mitschnitt
und Schnelldurchlauf, wie es im Fernsehen oft üblich ist, aber mit der Erinnerung an die verschiedenen
Temperamente und Schwerpunkte der Chöre.
Das zum Abschied vorgetragene "Irische Segenslied" sollte jedem im Saal gelten und vom Sängerbund Gunzenhausen
als Ohrwurm mitgegeben werden.


Altmühl-Bote am 28.05.2016
Chormusik bei freiem Eintritt


Am kommenden Sonntag, 29. Mai, findet im Bethelsaal des Mutterhauses Hensoltshöhe um 14 Uhr
das jährliche Gruppensingen der Sängergruppe Gunzenhausen statt.
Veranstalter ist heuer der Sa¨ngerbund 1861 Gunzenhausen e.V.
Abwechselnd gestalten die beteiligten Chöre, der Männergesangsverein (MGV) Schlungenhof,
der MGV Kalbensteinberg, der MGV Igelsbach/Gräfensteinberg und der Singkreis Theilenhofen, dieses Treffen.
Zusätzlich tritt heuer als Gastchor der Gastgeber auf, nämlich der Hensoltshöher Chor.
Zu diesem Konzert ist der Eintritt frei.


Altmühl-Bote am 22.03.2016
Vertrauensbeweis für Karin Elterlein
Vorsitzende des Sängerbunds einstimmig wiedergewählt - derzeit 49 aktive Mitglieder


Einhelliger Vertauensbeweis für Karin Elterlein: die Vorsitzende des Sängerbunds Gunzenhausen
wurde auf der Jahreshauptversammlung ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen in ihrem Amt bestätigt.
Ihr steht als Stellvertreterin auch künftig Erika Hammer zur Seite.
Der Gesangsgruppe des bereits 155 Jahre bestehende Vereins gehören derzeit 15 Sänger und 34 Sängerinnen an.
Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Karin Elterlein erfolgte das Gedenken an die im vergangenen Jahr Verstorbenen.
Schriftführer Arnaud Ahnen berichtete über das abgelaufene Kalenderjahr, dessen musikalische Höhepunkte
traditionell das Sommer- und Weihnachtskonzert des Sängerbunds bilden.
Weitere Auftritte standen im Seckendorff-Altenheim an, beim Gruppensingen in Theilenhofen, auf dem Marktplatz in Gunzenhausen,
auf der Messe Altmühlfranken und beim Volkstrauertag.
Der fröhliche Vereinsausflug führte die heimatverbundenen Sängerinnen und Sänger aufs Schiff und
über den Altmühlsee.
Den Kassenbericht, der von Renate Schömig und Elli Jäger geprüft wurde, verlas Schatzmeister Hans Schad.
Einstimmig wurde Entlastung an den Kassier und die gesamte Vorstandschaft erteilt.

Unter der Regie von Wahlleiter Hans Borrmann ging der turnusgemäße Wahlvorgang glatt und reibungslos vonstatten.
Als Vorsitzende wurde Karin Elterlein im Amt. Ergänzt wird der geschäftsführende Vorstand durch die 2. Vorsitzende
Erika Hammer, Schriftführer Arnaud Ahnen und Schatzmeister Hans Schad.
Die siebenköpfige Riege des beratenden Ausschusses bilden wie bisher Ulrike Philipp, Katrin Druschel, Sibylle Falk, Petra Olbrich
und Margott Moßner;
neu hinzugekommen sind Andreas Knödl aus der Stimmgruppe Bass und Lothar Klein von den Tenören.
Als Nachrücker ist Werner Hochreuther (Bass-Stimme) mit von der Partie. Ausgeschieden sind Doris Flanze, die nicht mehr
zur Wahl stand, und Hedwig Froeba.
Alle gewählten nahmen die Wahl an. Karin Elterlein freute sich über das ihr entgegengebrachte Vertrauen: Ich fasse es
durchaus als Verpflichtung für den Chor auf.
Zum Schluss bedankte sich Karin Elterlein bei allen Engagierten und besonders den Notenwartinnen Renate Schad und Irene Heydn,
die ihr Amt als Berufene, nicht als Gewählte, wöchentlich treu ausüben.
Sie überreichte jeweils einen blühenden Frühlingsgruß als sichtbaren Dank.
Besonders betonte Karin Elterlein die Bedeutung der Chorproben als Kernstück der Gesangsleistung. Heinz Horst als
langjährigem Chef der Töne gilt ihr und aller Respekt, den man bekanntlich am besten zeige, indem man pünktlich
und fleißig in den Proben sei beziehungsweise als Zuhörer die Konzerte besuche.
Wer mehr über den Sängerbund erfahren will: www.saengerbund-gunzenhausen.de


Altmühl-Bote am 01.03.2016
Wahlen beim Sa¨ngerbund


Am Dienstag, 15. März, versammeln sich die Sängerinnen und Sänger des
Sängerbund 1861 Gunzenhausen e.V. um 20 Uhr im Hotel Krone in der Nürnberger Straße.
Es stehen bei dieser Zusammenkunft Neuwahlen der Vorstands- und Ausschussmitglieder an.
Vorsitzende Karin Elterlein steht zur Wiederwahl zur Verfügung.
Gerne sind auch die passiven Mitglieder dazu gebeten.
Anschließ findet ab etwa 21 Uhr eine reguläre Chorprobe statt.

Altmühl-Bote im Februar 2016
Beim Namen genannt


Der Sängerbund Gunzenhausen ehrte verdiente Sänger.
Vorsitzende Karin Elterlein dankte zusammen mit dem Ehrenvorsitzenden des Sängerkreises Ansbach, Hans Borrmann,
Andreas Knödl für zehn Jahre Chorsingen. Er verstärkt die Stimmgruppe der Bässe
in den Chorproben sowie bei den Konzerten.
Bereits seit 25 Jahren bereichert Erika Hammer die Damenstimmen im Sopran.
Darüber hinaus engagiert sie sich als 2. Vorsitzende für die Belange des Chors.
Durch beachtliche 40 Jahre Chortreue zeichnet sich Renate Schömig aus. Ihre erfahrene Altstimme
trägt solide durch sätliche Sommer- und Weihnachtskonzerte.
Für stolze 60 Sängerjahre wurde Luise Grabner gelobt.
Noch immer nimmt sie im Sopran an den Chroproben teil und hört dann die Konzerte mit Genuss
als Gast im Publikum an. Alle Jubilare erhielten einen Blumengruß sowie ihre Urkunden und
Anstecknadeln des Fränkischen Sängerbunds.
"Singen ist wie Sport, aber ohne Muskelkater", versicherte Karin Elterlein.
Sie lädt dazu ein, die Chorproben zu besuchen.
Sie finden dienstags um 20 Uhr im Hotel "Krone" in der Nürnberger Straße statt.

Altmühl-Bote am 22.12.2015
Ein glanzvoller Konzertabend


Sängerbund Gunzenhausen gab eine Vorstellung auf sehr hohem Niveau
Es ist eines der Glanzlichter der Adventszeit: das Weihnachtskonzhert des Sängerbund Gunzenhausen.
Über zwei Stunden lang stimmte das Ensemble, begleitet von einem Orchester mit Geigen und Celli, Blech- und Holzbläsern, mit Flügel und Percussion,
das Publikum in der Stadthalle auf das nahe Weihnachtsfest ein.
Vorab begrüßte die Vorsitzende Karin Elterlein die vielen Besucher. Elterlein führte zudem zusammen mit Ulrike Philipp, Arnaud Ahnen und Hans Schad durch das Programm.
Das Moderatorenteam ging dabei mit Schwung und Humor an die Sache heran.
Zum Einstieg brachte der Chor das berühmte Gloria in D-Dur zu Gehör. Es ist wohl das bekannteste geistliche Werk des Italieners Antonio Vivaldi. Der Komponist war rund zwei Jahre als Priester
tätig, bevor er sich ganz der Musik widmete. In einer deutschen Fassung, arrangiert von Heinz Horst, und mit Orchesterbegleitung folgte "In der heiligen Nacht".
Das African Gloria, eine sehr rhythmische Fassung des Glorias des amerikanischen Komponisten William Bradle, schloss sich an.
Viel Applaus erhielten die "Sonnenstrahlen"-Kinder des Familienzentrums Sonnenhof für ihren Beitrag unter der Leitung von Andrea Eißler.
"Kannst Du uns sagen?" wurde von Pfarrer Tobias Eißler komponiert, auch der Text stammt aus der Feder des Geistlichen.
Aus dem reichhaltigen Schatz der Taize-Lieder hat der Sängerbund das "Ubi caritas et amor" ins Programm aufgenommen.
"Air" ist sicher eines der beliebtesten und bekanntesten Musikstücke von Johann Sebastian Bach. Mit dem Instrumentalstück Nr. 3 D-Dur bereicherte das Orchester den Abend.
In eine Winterlandschaft entführte der Chor und die Instrumentalisten das Publikum mit "Weißer Winterwald".
Mit dem Hirtenlied "Heissa Buama" aus dem Salzburger Land und den ruhigen, gefühlvollen Weihnachsliedern "Wieder ist es Weihnacht dieses Jahr" und
"Fröhlich ist die Weihnachtszeit" neigte sich der erste Teil des Abends dem Ende zu.
Vor der Pause wurde das Publukum allerdings noch mit dem Kirchenlied "Macht hoch die Tür" zum Mitsingen eingeladen. "O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter" war ursprünglich als Liebeslied konzipiert. Ein enttäuschter Mann macht seiner Angebeteten dabei den Vorwurf,
dass die Blätter eines Baumes treuer sind als sie. Das Lied, in einer neuen musikalischen Fassung von Heinz Horst, aber mit ursprünglichem Text, hörte so mancher Besucher zum ersten Mal.
Dass sich hinter dem humorvollen Titel "Eine Muh, eine Mäh, eine Tätärätetä" ein Weihnachtslied verbirgt, erschließt sich auf den ersten Blick auch nicht.
Tatsächlich erschien das Stück 1914 mit dem Titel "Der Weihnachtsmann kommt".
Eine tonmalerische Fahrt mit munterem Klingeln von Schellenglöckchen und Peitschenknallen ist der Weihnachtsschlager "Lustige Schlittenfahrt", vom Chor mit ebenso viel Herzblut vorgetragen
wie das spanische "Feliz Navidad".
Mit gewohnt großer Hingabe führte Heinz Horst das Ensemble mit seinem Dirigentenstab durch den Abend.
Ihm galt am Ende der Dank von Vorsitzender Karin Elterlein für diesen großen Einsatz.
Dem schloss sich Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit den Worten an: "Der Sängerbund ist eine feste Größe in der Stadt Gunzenhausen".
Zum Ausklnang des Abends stimmten alle mit "Stille Nacht, heilige Nacht" auf die Festtage ein. Zum Schluss gab es den verdienten, lang anhaltenden Applaus.

Carpe diem - Oktober 2015 -js-
Weihnachtlich um den Erdball


Traditionelle Melodien, erwartungsfrohe Texte und nachdenkliche Momente sind beim Weihnachtskonzert des Sängerbund Gunzenhausen garantiert.
Auf dem Programm stehen eine ganze Menge deutscher Lieder zum Fest. Weil Weihnachten jedoch ein globales Phänomen ist,
kommen auch Y-Mas-Songs aus anderen Ländern zu ihrem Recht - mundgerecht bearbeitet in Zusammenarbeit mit einem Orchester.
Alles in allem zwei stimmungsvolle Stunden am Vorabend des vierten Advents.
Und sicherlich gibt es auch heuer wieder eine solistische oder andere, besondere Einlage.
Der Sängerbund Gunzenhausen jedenfalls lädt mit einem alten Weihnachtslied ein: "Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun..."

Altmühl-Bote am 22.09.2015
Beim Namen genannt


Der Sängerbund Gunzenhausen hat seine treue Sängerin Luise Grabner für 60 Jahre Singen im Chor geehrt. Im Rahmen eines Vereinsausflugs auf dem Altmühlsee
gaben die Aktiven ihrer Sangesschswester die Ehre. Mit einem üppigen Buffet auf der "MS Altmühlsee" und fröhlichen Liedern wurde die Fahrt ebenso unvergesslich
wie durch die Begegnung mit der Freiwilligen Feuerwehr Gunzenhausen, die just an diesem Abend eine Bootsübung durchführte und das Partyboot des Sängerbundes einbezog.
Dass Kapitän Herbert Gutmann für jeden Schabernack zu haben ist, liegt auf der Hand. Im Gegenzug für die Dusche des Ausflugsschiffes lieferte der Sängerbund
Naschereien an die Feurwehrleute.
Luise Grabner singt im Sopran. Seit 1955 ist sie durchgehend aktiv. "Das Singen hat mir immer Freude gemacht", sagt die Jubilarin, die als 19-jährige im Chor begann.
Das Durchhalten eines Konzertprogramms auf der Bühne ist ihr inzwischen zu viel, aber in die wöchentlichen Chorproben kommt sie möglichst immer noch jeden Dienstag.
"Unser Chorleiter Heinz Horst macht das so gut", schwärmt die Geehrte.
Der Deutsche Chorverband und der Fränkische Sängerbund ließen je eigene Urkunden und Anstecknadeln überreichen.
Sichtlich gerührt nahm Luise Grabner ihre Urkundne und Anstecknadeln aus der Hand von Vorsitzender Karin Elterlein entgegen.
"Luise ist der beste Beweis, wie gesund das Singen ist. Eigentlich sollte man Chorsingen auf Rezept bekommen.", stellte Karin Elterlein fest.
Der Sängerbund probt jeden Dienstag im Hotel "Krone". Das nächste Konzert findet am 19. Dezember in der Stadthalle statt.
Unser Bild zeigt von links: Karin Elterlein, Luise Grabner und Heinz Horst.

Altmühl-Bote am 15.09.2015
Einladung zum Chorsingen


Am heutigen Dienstag, 15. September, beginnt der Sängerbund Gunzenhausen nach der Sommerpause wieder mit regelmäßigen Chorproben.
Der Laienchor pra¨sentierte im Juli ein erfolgreiches Liederkonzert mit Hits aus Musicals. Ab jetzt probt die Singgemeinschaft für das Weihnachtskonzert
am Vorabend des 4. Advent. Chorleiter Heinz Horst trifft erfahrungsgemäß eine wunderbare Liedauswahl und bereitet alle Sänger intensiv vor.
Jede Woche, immer dienstags um 20 Uhr, übt der Sängerbund im Hotel "Krone", wozu gerade jetzt Neulinge herzlich willkommen sind.
Nur Mut: niemand muss vorsingen. Weitere Informationen unter www.saengerbund-gunzenhausen.de

Altmühl-Bote am 14.07.2015
Sängerbund begeisterte seine Zuhörer


Chorleiter Heinz Horst konnte mit dem Auftritt seiner Formation auch diesmal mehr als zufrieden sein.
(am) Ein anspruchsvolles Konzert des Sängerbund Gunzenhausen unter dem Motto "Musical und mehr" hörten die Besucher in der Stadthalle
und dankten den Sängern immer wieder mit kräftigem Applaus.
Einleitende Worte sprach die Vorsitzende Karin Elterlein und begrüßte neben Bürgermeister Karl-Heinz Fitz und Landratsvize Robert Westphal
auch den Vorsitzenden des Sängerkreises Ansbach, Norbert Schmidt. Dann legten die vierzig Sängerinnen und Sänger mit dem Welthit
"There's no business like show business" von Irving Berlin kraftvoll los.
Wie immer war Chorleiter Heinz Horst temperamentvoll und mit ganzem Herzen dabei. Er fordert viel von seinen Aktiven, und die sind bereit,
ihr gesamtes Potenzial "abzurufen". Ob Sporan, Alt, Tenor oder Bass, alle folgen ihrem Chorleiter professionell, fehlerfrei und mit voller Hingabe,
so dass es dem einen oder anderen bei manchem Stück schon mal kalt den R¨cken hinunterlief.
Mit den bekannten Liedern, "Mit nem kleinen Stück vom Glück" aus My fair Lady, "High Noon" oder "Schlag nach bei Shakespeare" von Cole Porter
traf der Sängerbund immer wieder den Geschmack der Zuhörer. Beim Medley von Liedern des unvergessenen Udo Jürgens, eines Grenzgängers
zwischen Pop und Chansons, durfte das begeisterte Publikum mitsingen, was gerne angenommen wurde.
Im zweiten Teil des kurzweiligen Musikabends wurden die Zuhörer mit "Singin' in the rain" oder "Money, money, money" aus ABBA - The Movie
evenso musikalisch verwöhnt wie bei den Stücken "Can you feel the love tonight" aus dem König der Löwen und "New York, New York".
Mit dem einzigen Solostück des Abends überzeugte Heinz Horst mit dem bewegenden Lied "Maria" aus der West Side Story.
Mit einem Medley aus "Hair", zwei Zugaben und einem Geschenk der Vorsitzenden Karin Elterlein an Chorleiter Heinz Horst und dem Wunsch,
dass er noch lange dem Chor treu bleiben möge, ging das mitreißende Konzert zu Ende, das mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

Altmühl-Bote am 11.07.2015
Bekannte Melodien in der Stadthalle


Am heutigen Samstag um 20 Uhr gibt der Sängerbund Gunzenhausen sein Sommerkonzert in der Stadthalle.
Das Motto "Musical und mehr" verspricht eine bunte Palette von weltbekannten Liedern aus bekannten Musicals und Filmen.
Dabei spannt sich der Bogen von Ausschnitten aus "My Fair Lady" bis zu beliebten Melodien von Elton John aus "König der Löwen".
In besonderer Weise wird Udo Jürgens gewürdigt mit einem Medley seiner bekanntesten Lieder.
Das Programm endet mit dem "Let the Sunshine in" aus dem Musical "Hair". Wie bei den Sommerkonzerten des Sängerbunds üblich ist der Eintritt frei.


Altmühl-Bote am 23.02.2015
Versammlung des Sängerbunds


Der Sängerbund 1861 Gunzenhausen hält seine ordentliche Jahresversammlung am Dienstag, 10. März um 19.30 Uhr im Hotel Krone ab.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Karin Elterlein folgt der Jahresrückblick des Schriftführers Arnaud Ahnen sowie
der Kassenbericht des Schatzmeisters Hans Schad. Anschließend sollen unter anderem die Stimmgruppen fotografiert und Fotos aus den
letzten Konzerten gezeigt werden. Im Anschluss an die Sitzung findet die Chorprobe statt.


Altmühlbote 20.01.2015 - Neue Sänger willkommen


Beim gemischten Laienchor Sängerbund Gunzenhausen beginnen am heutigen Dienstag, 20. Januar, die regulären Chorproben nach der
Weihnachtspause. Um 20 Uhr kommen die Damen und Herren im Hotel "Krone" zusammen.
Unter der Leitung von Heinz Horst wird sich zuerst eingesungen, die Zunge und Lippen werden gelockert, Kanons trainieren die Konzentrationsfähigkeit.
Die meiste Übungszeit wird auf das Einstudieren neuer Lieder verwendet.
Alle, die gern singen, sind heute oder auch an den folgenden Dienstagen eingeladen, sich der Chorarbeit zu nähern. Niemand muss vorsingen,
jeder darf gleich im Chor mitproben.
Vorsitzende Karin Elterlein: "Ich freue mich, zusätzlich zu unseren erfahrenen Aktiven das eine oder andere neue Geischt begrüßen
zu dürfen. Singen macht Spaß und tut einfach gut." Als Projekt motiviert das Sommerkonzert am 11. Juli dieses Jahres.


Altmühlbote 12.01.2015 - Beim Namen genannt


Die Vorsitzende des Gunzenhäuser Sängerbunds, Karin Elterlein, konnte jetzt drei Mitglieder für ihre langjährige Treue
auszeichenen. Für 25jähriges Singen im Chor überreichte Laudator Ulrich Lutz eine Urkunde und die silberne Chornadel an Horst
Böhm, der im Sängerbund bei den Bass-Stimmen mitsingt. Seit stattlichen 40 Jahren ist Irene Waldau aus Theilenhfone eine feste
Größe bei den Alti, wofür sie die Urkunde, die goldene Anstecknadel sowie einen Blumenstrauß bekam. Den "Spitzenplatz"
belegt allerdings Hannelore Rutzenhöfer aus Unterwurmbach, die schon ein halbes Jahrhundert lang den Chor bereichert.
Die gesellige Sopranistin, deren inzwischen verstorbener Ehemann ebenfalls zum Sängerbund gehörte, erhielt zusätzlich zur Urkunde
des Deutschen Chorverbandes, unterschrieben von dessen Präsident, dem ehemaligen Bremer Bürgermeister Henning Scherf, einen Ehrenausweis
des Fränkischen Sängerbundes (FSB). Damit hat sie zu allen Konzerten des FSB freien Eintritt.
Unser Foto zeit Karin Elterlein, Ulrich Lutz, Hannelore Rutzenhöfer, Irene Waldau und Horst Böhm.


Altmühlbote 22.12.2014 - Um die Welt gereist


Der Sängerbund Gunzenhausen stimmte auf das Weihnachtsfest ein
Alle Jahre wieder lädt der Sängerbund am letzten Samstag vor dem Heiligen Abend zu seinem Weihnachtskonzert. Auch heuer folgten
hunderte Musikbegeisterte dem Ruf in die Stadthalle. Der Chor brachte zusammen mit seinem Orchester nicht nur traditionelle Lieder zu Gehör,
sondern auch Internationales, Modernes oder Eigenkompositionen von Leiter Heinz Horst.
Besinnliche Stimmung verbreitete neben den musikalischen Beiträgen auch die festliche Dekoration mit Lichterketen, kleinen Tannenbäumen
und Christbaumschmuck. Bei Stücken wie "Weißer Winterwald" von Felix Bernard, "Petersberger Schlittenfahrt" von Richard Eilenberg oder
dem Weihnachtskanon konnte sich das Publikum vom alljährlichen Stress des Geschenkekaufens und der Festtagsvorbereitung erholen.
Mit zur Jahreszeit passenden Liedern aus verschiedenen Ländern nahm der Sängerbund die Besucher mit auf eine kleine Weltreise.
"Siyahamba" zum Beispiel ist ein traditionelles Lied aus Südafrika, "Fröhlich ist die Weihnachtszeit" stammt dagegen aus den kalten Gefilden Russlands.
Ein besonderer Höhepunkt war einmal mehr der Auftritt von Sängerin Ina Horst. Ihre Soli hießen "Santa Baby" aus den USA,
"I'll be home for christmas" von Bing Crosby und "Träme unterm Christbaum" von Robert Stolz.
Doch auch der Maestro selbst wirkte gesanglich mit und sorgte schon bei der Ankündigung für Gemurmel im Zuschauerraum.
"Manchmal kommt Schnee" von Nick Munro verzauberte nicht nur mit dem wunderbaren Text, in dem es darum geht, dass Weihnachten unabhängig
vom Wetter immer kommt. Heinz Horst trug dieses Lied vor und spätestens jetzt war das Publikum in richtiger Weihnachtsstimmung.
Wie schon bereits im Jahr zuvor übernahmen auch dieses Mal Mitglieder des Chors die Moderation. Sie erklärten die Herkunft der Lieder,
den Text und die darin vermittelte Botschaft. Lieder wie "Manchmal kommt Schnee" boten dabei mit Blick auf den aktuellen Wetterbericht geradezu
eine humorige Steilvorlage.
Der Abend endete mit dem wohl bekanntesten Weihnachtslied "Stille Nacht", bei dem das Publikum in der 3. Strophe mit einstimmte.
Ein Moment mit Gänsehautcharakter. Ein sehr gelungenes Konzert, auf das man sich jedes Jahr wieder freuen darf.
Lauren Eggmann


Altmühlbote 20.12.2014 - Internationales Weihnachtsflair


Der Sängerbund Gunzenhausen gibt am heutigen Samstag sein traditionelles Weihnachtskonzert. In der Stadthalle erklingen am 20 Uhr bekannte
Weihnachtslieder aus dem In- und Ausland - aus Südafrika, Russland oder Jamaica. Chorleiter Heinz Horst und sein Ensemble wollen durch
diese Auswahl dem Abend eine ganz besondere Note geben. Natürlich gehö,rt auch das Lied "Transeamus usque Bethlehem - Gloria in excelsis
Deo. Et in terra pax hominibus bonae voluntatis" zum Programm. Es gilt als das Sängerbund-Weihnachtslied schlechthin.

Altmühlbote 17.12.2014 - Weihnachtskonzert in der Stadthalle


Traditinell am Vorabend des vierten Advents gibt der Sängerbund Gunzenhausen sein Weihnachtskonzert in der Stadthalle.
Diesmal ist der 20. Dezember, 20 Uhr der Termin. Auf dem Programm steht unter anderem "Transeamus usque Bethlehem - Gloria in excelsis Deo.
Et in terra pax hominibus bonae voluntatis". Dieses Stück gilt als das Sängerbund-Weihnachtslied.
Der Vorverkauf läft in der städtischen Tourist-Info (Erdgeschoss im Museum).

Altmühlbote 17.07.2014 - Bekannte Stücke begeisterten Publikum (ug)


Beim Konzert des Sängerbunds in der Stadthalle sprang schon bald der berühmte Funke über
Wer hört sie nicht gern und gerät bisweilen dabei ins Schwärmen? Schlager-Oldies "aus der guten alten Zeit" inspirieren nicht
nur die mittlere und ältere Generation. Klar, es kommt auch darauf an, von wem und in welcher Weise sie dargeboten werden. Bestens aufgehoben
sind die Hits und Evergreens aus den vergangene Jahrzehnten zweifellos im Schatzkästchen des Sängerbunds Gunzenhausen. Im Rahmen des
traditionellen Sommerkonzerts in der Stadthalle ließ sich das erwartungsvolle Publikum vom Flair der 1950er- bis 80er Jahre verzaubern.
Einen Vorgeschmack auf ei bevorstehende, rund zweieinhalb Stunden dauernde Reise in die Vergangenheit gewährte Vorsitzende Karin Elterlein bereits
in ihrer Begrüßungsansprache. Sie informierte die Gäste darüber, dass sich die Programmauswahl schon zum dritten Mal inFolge am
gleichen Thema orientiert habe. Allerdings sei die Liste der Songs komplett neu, es wurde kein Titel aus den Vorjahren eingeflochten - "obwohl es bei
manchen Schlagern verlockend gewesen wäre -, so die Vorsitzende mit einem Augenzwinkern,.
Unabhängig davon könne mit etlichen Siegerliedern aus dem European Song Contest (früher Grand Prix) ein durchaus erlesenes Repertoire
präsentiert werden. "Fiebern Sie mit, vergeben Sie innerlich Punkte, küren Sie ihren persönlichen Favoriten". Karin Elterlein animierte
die Musikfreunde im Saal zum Mitmachen, gemäß dem Motto: "Twelve Points to Gunzenhausen". An wissenswerten Informationen zu den
Komponisten und Interpreten, zu Hintergrund und Geschichte der einzelnen "Klassiker" mangelte es nicht. Neben Vorsitzender Elterlein fungierten
Schatzmeister Hans Schad aus Muhr am See, Schriftführer Arnaud Ahnen aus Frankreich und quasi als Debütant die rheinische Frohnatur Lothar
Klein als versierte Moderatoren. Kein Wunder, dass sich der amüsante Schlagertrip zu einem humorvollen und multikulturell angehauchten Abenteuer
entwickelte.
Dazu trugen vor allem die Damen und Herren des Sängerbunds bei. Unter der bewährten Leitung von heinz Horst vermittelten die Protagonisten
auf der Stadthallenbühne von Beginn an eine wohltuende Nähe zu "ihrem" Publikum. Mit Esprit und Charme sowie einem Schluss Frivolität
sprang der berühmte Funke gleich am Anfang über. "Pigalle" heißt das rund um den Place Pigalle gelegene Vergnügungsviertel in
Paris, in dem sich unter anderem das weltbekannte Cabaret "Moulin Rouge" befindet. Der vor zwei Jahren in der Altmühlstadt gastierende Bill Ramsey
landete bereits 1961 mt diesem ebenso schwungvollen wie ironisch untermalten Schlager einen fulminanten Erfolg. Auch der Sängerbund-Chor kam mit
seiner Version bestens an.
Aber auch sonst zelebrierte die illustre SB-Truppe in der gut besetzten Stadthalle eine absolut überzeugende Vorstellung. Dies lag nicht
zuletzt an der Vielfalt des Progrmms. Eingängige Melodien wechselten sich ab mit forschen und peppigen Rhythmen, romantischen Klängen,
lustigen Beiträgen und rührenden Hommagen an die Liebe. Ohrwürmer auf Formel-1-Niveau eben - mit viel Pathos, Können und hohem
Engagement wiedergegeben von den Mitgliedern des Sängerbunds Gunzenhausen.
Maßgeblichen Anteil am Gelingen des Konzerterlebnisses hatten selbstverständlich die achte Instrumentalisten: Georg Pfahler (Klavier),
Helmut Blas (Keyboard), Michael Wüst, Claus Raumberger (beide Klarinette und Saxofon), Sebastian Pfahler (Violine und Klarinette), Jürgen
Schmoll (Gitarre), Renate Raumberger (Kontrabass) und Hans Buckert am Schlagzeug begleiteten die Einsätze des Chors in perfekter Manier. Als

besonderes Bonbon ließ Chorleiter und Allrounder Heinz Horst sogar den "Tiger" aus dem Käfig. Ganz im Stil des legendären walisischen
Sängers Tom Jones erntete er für seine Interpretation der untreuen "Delilah" mächtig Applaus.
Mitsingen und -klatschen war angesagt, die Besucher des Sommerkonzerts kamen keineswegs zu kurz mit ihren "emotionalen Ausbrüchen". Mal mehr,
dann wieder etwas weniger. Songs wie "Butterfly", "La Bostella", "Morgen", "Der lachende Vagabund", "Waterloo", "Sugar Baby", "Ich bin verliebt in
die Liebe", "Island in the sun", "Eres tu"", "Save your kisses for me", "The End", "Sail along silvry moon", "Man gratuliert mir", "Immer wieder sonntags",
"Loiseau et lEnfant", "Seemann", "Ich komm bald wieder " oder "Der Theodor im Fußballtor" bedienten wohl nahezu alle Geschmäcker.
Von der traurigen Realität und den kriegerischen Brennpunkten dieser Welt eingeholt, hatte der Sängerbund aber auch nachdenkliches parat.
"Ein bisschen Frieden", der Siegertitel von Nicole beim Grand Prix in England 1982, dürfte allerdings nicht mehr reichen, um das lodernde Feuer
in der Ukraine, im Nahen Osten und vielen anderen Krisenregionen zu löschen. In der Stadthalle dachten sicher viele Menschen in diesem Moment an
das scheinbar unüberwindliche Szenario des Schreckens. Toll, dass die Verantworlichen ihr Sommerkonzert nicht ausschließlich mit Friede, Freude,
Eierkuchen garnierten. Ansosnten hatten sich Karin Etlerlein und ihre Crew einiges einfallen lassen, um die einzelnen Liedbeiträge auch optisch
wirkungsvoll in Szene zu setzen. Schlumpf- und Seemannskappen, dekorative Hawaii-Blumenkränze und wehende Deutschland-Fähnchen zur Einstimmung
auf das am folgenden Tag stattfindende große WM-Finale verstärkten die gute Stimmung.. Freude kam nicht zuletzt bei Chorleiter Heinz Horst auf,
der für seine treuen Dienste zum Wohl des Sängerbunds von der Vorsitzenden ein Geschenk in Empfang nehmen durfte. Logisch, dass die
Sängerbund-Mannschaft um eine temperamentvolle Zugabe nicht herumkam.


Altmühlbote 11.02.2014 - chor auf "Stimmenfang"


Vorsitzende Karin Elterlein und Chorleiter Heinz Horst vom Sängerbund Gunzenhausen laden gezielt ein zum "Schnuppersingen", kostenlos und
unverbindlich, ohne Vorsingen. "Einfach kommen und mitmachen" lautet das Motto. Dazu ist heute Abend Gelegenheit sowie an den kommenden zwei
Dienstagen, 18. und 25. Februar, jeweils am 20 Uhr im Hotel "Krone" in der Nürnberger Straße. Altersgruppe, Nationalität
oder Vorbildung spielen im Chor keine Rolle. Im Mittelpunkt steht die gemeinschaftliche Freude am Musikerlebnis. Mit einfachen Übungen,
Kanons und flotten Liedern soll "Sing-Lust" entstehen. Wer mehr über den Sängerbund erfahren will,
hat dazu im Internet unter www.saengerbund-gunzenhausen.de die Möglichkeit.

Altmühlbote 06.02.2014 (dre)


Ein größeres gesellschaftliches Ereignis war gestern die Feier zum 50. Geburtstag von Bürgermeister Joachim Federschmidt.
Der Rathauschef hatte in die Pizzeria "Am Blasturm" eingeladen, jeder konnte kommen, und viele Personen aus Stadt und Land nutzen die Gelegenheit,
dem seit sechs Jahren amtierenden Bürgermeister zu gratulieren. ........ Endgültig zu eng war der Gastraum, als der Sängerbund Gunzenhausen
seinen Teil zum Gelingen des Empfangs beitrug. Auch darüber freute sich der Jubilar an seinem Tag, der ganz anders verlief
als sein sonstiger Arbeitsalltag.

Altmühlbote 23.12.2013 - Stücke sinde "Horst-like"


Der Sängerbund sang in der Stadthalle
Der Samstag vor Weihnachten ist im Gunzenhäser Terminkalender seit eh und je fest vergeben. Das Weihnachtskonzert des Sängerbunds 1861
ist eine herrliche Einstimmung auf die nahen Festtage. und immer drückt Heinz Horst, der seit über vierzig Jahren den Laienchor leitet,
dem Konzert seinen Stempel auf, indem er klassiche Weisenmit modernen Arrangements verbindet. So wird die "stille Nacht" zu einem attraktiven
Gesangsevent.
Die Leistungen der Sängerinnen und Sänger verdienen der öffentlichen Anerkennung, denn viel Wochen proben sie für ihren
groß en Auftritt in der Stadthalle vor vielen hundert Besuchern, die stets mit großen Erwartungen kommen. Darunter sind auffallend
viele Freunde des Gesangs aus benachbarten Vereinen. Für sie ist der Sängerbund ein leuchtendes Vorbild, das offenbart, zu welch
grandiosen Leistungen auch ein Laienchor fähig ist, wenn er von einem musikalischen Leiter angetrieben wird, der sein Leben voll und ganz
der Musik gewidmet hat.
Auch beim diesjährigen Konzert waren die Klassiker dabei, ohne die Weihnachten einfach nicht so stimmungsvoll wäre. Aber Heinz Horst
gibt sich mit dem Althergebrachten nicht zufrieden, er ist städig auf dem Sprung zu neuen Dingen. Er sichtet die alten Vorlagen und arrangirt
die Lieder "Horst-like". Einem Mann wie ihm gelingt dies offenbar spielend leicht. So jedenfalls scheint es von außen her betrachtet.
Tatsächlich "büffelt" er wochenlang ran, um seine Kreationen im wahrsten Sinne des Wortes stimmig zu machen.
Joseph Haydn, der Meister der Wiener Klassik, hat den Hymnus "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" hinterlassen. Das war am Samstag der
stimmgewaltige Einstieg in das Programm. Im Sambarhythmus präsentierte sich der Frauenchor ("Cantate Brasilia"). Nicht nur beim "Schlummerlied
der Hirten" erwies sich die Sopranistin Ina Horst als eine ausdrucksstarke Interpretin. Ihre zuweilen auch englisch und französisch
gesungenen Texte bekräftigten das stimmungsvolle Gesangserlebnis ("Viens, Emmanuel"). Sie war auch im Duett mit ihrem Mann zu hören
("Halleluja, it's Christmas"), dessen Bartiontimme als sehr angenehm empfunden wird. Franz Schuberts "Wiegenlied" war in einer Neufassung zu
hören, ebenso die Volksweise "O Tannenbaum", die die Menschen in der Gunzenhäser Patenstadt Frankenmuth in typisch unbekümmerter
amerikanischer Art in "O Frankenmuth" umgetextet haben. A cappella war der Chor mit dem steiermärkischen Volkslied "Heissa Buama" zu
hören, wobei sich ein Grundproblem offenbarte, über das viele Laichenöre klagen. Tragende Männerstimmen fehlen und es werden
immer weniger.
Die Zuhörer hätten sich keinen schöneren Ausklang wünschen können: "Feliz Navidad". Der Song mit seinem mitreißenden
Rhythmus kündet von der sprichwörtlichen Lebensfreude unserer Nachbarn im Westen und steht für die Weihnacht der Spanier schlechthin.
Chor und Orchester können sich bei den großen Konzerten tagelang aufeinander einstelen, aber darauf müssen die Interpreten des
Sängerbund-Konzerts verzichten. Gemessen daran, dass die einmalige Hauptprobe ausreichen muss, um beide Teile in Einklang zu bringen, war das
Ergebnis eine bemerkenswert harmonische Gesamtpräsentation:
Georg Pfahler (Klavier), Helmut Blaa (Keyboard), Angela Metzger (Oboe), Claus Raumberger (Bassklarinette), Anne Jung (Klarinette), Michael Wüst
(Saxofon), Sebastian und Christian Pfahler (beide begleieteten auf der Trompete bzw. Posaune das Duett), Simon Schart und Anna Kühleis
(Querflöte), Jürgen Schmoll (Gitarre) und Hans Buckert (Schlagzeug) sowie die Streicher verstehen sich nahezu blind mit ihrem Meister,
und das ist gut so.
Dass gleich sechs Pfahlers am Konzert mitgewirkt haben udn mit Annemarie die Sologeigerin in der Begleitung von Ina Horst sehr gefallen hat, darf
besonders vermerkt werden. Eine Eigenproduktion des Sängerbunds war die Moderation. Karin Elterlein, Ulrike Philipp, Hans Schad und Arnaud
Ahnen stellten die einzelnen Titel kurz und prägnant auf sehr angenehme Art vor.
Die Besucher durften eine besonders schöne Dekoration bewundern. Nostalgische Bären, historische Schlitten und Skiausrüstungen
und Nussknacker hatten Mitglieder des Chors und die Familie Himsolt zur Verfügung gestellt, um die Bühne in weihnachtlichem Ambiente
erscheinen zu lassen.


Altmühlbote 23.12.2013 - Namen als Nachrichten


Ingrid Stieglitz, Sängerin des Gunzenhäuser Gesangvereins Sängerbunds 1861, ist für ihr 25-jähriges ununterbrochenes
aktives Singen im Chor mit der silnernen Ehrennadel des Fränkischen Sängerbunds ausgezeichnet worden. Norbert Schmidt, der Vorsitzende
des Sängerkreises Ansbach, heftete ihr die Auszeichnung ans Revers. Zugleich erhielt Hartmut Behnke für zehnjährige
Sängertätigkeit die Ehrung in Bronze. Beiden gratulierte Vorsitzende Karin Elterlein und verband damit den Dank für
den treuen Probenbesuch.

Altmühlbote Dezember 2013 - Für Jeden ist etwas dabei


Auf eine feste Schar von Musikfreunden kann sich der Gesangverein Sängerbunds verlassen. Auch beim diesjährigen
Weihnachtskonzert will er seine "Fans" nicht enttäuschen, sondern sie begeistern. Das Konzert findet am Samstag,
21. Dezember, 20 Uhr in der Stadthalle statt. Das Programm gestaltet sich durchgehend weihnachtlich und beinhaltet
festliche Soli. Am Anfang steht monumentales Werk des Österreichers Joseph Haydn aus seinem Oratorium "Die Schöpfung".
In besonderer Weise weist eine Arie, gesungen von Ina Horst, auf das bevorstehende Geschehen hin, wenn es im Text heisst "Bereite
dich , Zion". Im weiteren Verlauf des Konzerts spannt sich der musikalische Bogen vom schlichten deutschen Weihnachtslied über international
beliebte Lieder bis hin zu temperamentvollen, ryhthmisch betonten Beiträgen aus Lateinamerika. Der Chor wird verstärkt von der
Sopranistin Ina Horst, die auch im Duett mit Heinz Horst zu hören ist und einem bewährten Ensemble aus einheimischen Musikern. Die
Halle wird dem Anlass entsprechend geschmückt sein. Wie Vorsitzende Karin Elterlein mitteilt, probt der Chor seit September für das
große Ereignis zum Jahresende und ist sich sicher, mit der Auswahl der Stücke den Geschmack des Publikums zu treffen.
Neu ist diesmal, dass der Vorverkauf komplett in den Händen der städtischen Touristik-Info im Erdgeschoss des Museums am Blasturm ist.


Altmühlbote 23.08.2013 - Sängerbund singt zum "Geburtstag"


Der Sängerbund Gunzenhausen gratuliert der Drogeriekette "dm", die in der Altmühlstadt eine Filiale
unterhält, musikalisch zum "Geburtstag". Seit nunmehr 40 Jahren gibt es das Unternehmen. Bundesweit wird am
Mittwoch, 28. August, gefeiert. Hierzu kommt in die Filiale in der Weißenburger Straße an diesem Tag
um 11 Uhr der Sängerbund zum Ständchen-Singen. Wie Vorsitzende Karin Elterlein mitteilt, wurde von der
"dm"-Leitung eine Spende an eine lokale soziale Einrichtung in Aussicht gestellt - sozusagen als Geburtstagsgeschenk
andersherum. Elterlein hat den "Sonnenhof" der Hensoltshöhe ausgesucht, weil dort mit "Wellcome" ein ehrenamtliches
Projekt für junge Familien läft, wertvolle Kinderbetreuungsarbeit geleistet und nicht zuletzt
christlicher Glaube gelebt und viel gesungen wird.

Altmühlbote 27.06.2013 - Beim Namen genannt


Karin Elterlein,Vorsitzende des Gesangvereins Sängerbunds 1861 Gunzenhausen, durfte noch vor dem Sommerkonzert
des Vereins von Sparkassendirektor Burkhard Druschel einen symbolischen Scheck über 350 Euro in Empfang nehmen.
Über die freiwillige Zuwendung freute sich natürlich auch Schatzmeister Hans Schad, der darauf achtet,
dass der Verein nicht ins Minus abrutscht. Dank der Hilfe von Sponsoren und der Spenden anlässlich des Sommerkonzerts
können aber die anstehenden Projekte realisiert werden.

Altmühlbote 25.06.2013 - Eine Schlagerparade


Sommerkonzert des Sängerbunds 1861
Es war das deutsche Wirtschaftswunder in den sechziger Jahren, das es den Menschen ermöglichte, die Koffer in den
"Käfer" zu laden und in Italien Urlaub zu machen. Dort schallten aus den Kofferradios die "Caprifischer" und andere
Songs, die zu Gassenhauern wurden. Der Sängerbund 1861 ließ die Schlager jener Jahre in seinem
Sommerkonzert in der Stadthalle wieder aufleben. Und siehe da: das Konzert war noch stärker besucht als die meisten Veranstaltungen der letzten Jahre.
Dass es so war, ist natürlich das Verdienst von Heinz Horst,demmusikalischenLeiter des Chors, der inzwisichen mehr als
vierzig Jahre die Akzente setzt. Mit den Schlagern, Hits und Ohrwürmern der fünfziger und sechziger Jahre ist
es dem Laienensemble gelungen, sich in die Herzen der Menschen zu singen.
Die rund 600 Zuhörer durften einen Abend lang in Erinnerungen schwelgen an die Zeit, als Songs wie "Wini-wini, Wana-wana",
"Quando, quando" oder "Lolli-pop" aus der Musikbox kamen. Wer erinnert sich nicht gern an Edith Piaf, die den "Spatz von Paris" weltberühmt gemacht hat?
Die Sopranistin Ina Horst interpretierte ihre Welterfolge so ausdrucksstark wie dies einst Peter Kraus ("Schau mich bitte nicht so an")
getan hat.Kurt Weills Hit "Mecki Messer" aus der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht verstand sie ebenso theatralisch rüberzubringen
wie die Sehnsuchtsmelodie im Bossanovastil. Die Titel des Sängerbunds waren auc eine Hommage an die kulturelle Weltstadt Paris
("Oh Champs Elysees"), an so renommierte Stars wie Harry Belafonte ("Matilda"),Conny Froboess ("Lady Sunshine und Mister Moon"),
Lale Andersen ("Spiel mir eine alte Melodie"), Lilly Palmer ("Steig in das Traumboot der Liebe").
Dass der 152 Jahre alte Chor jung geblieben ist, das zeigt der Wille zur Veränderung, zum Experiment, den die
neue Vorsitzende Karin Elterlein und ihr Team haben. So trat erstmals nicht ein externer Moderator in Erscheinung,
sondern mit Hans Schad, Ulrike Philipp, Karin Elterlein und Arnaud Ahnen gleich vier. Sie machten das alle sehr charmant
und noch dazu informativ. Jedenfalls konnten die Zuhörer so manches über Liedermacher und ihre Zeit erfahren,
das ihnen bisher noch nicht so recht bekannt war.
Auch choreografisch war ein neuer Ansatz zu erkennen. Mit Blumenkränzen im Haar illustrierten Sängerinnen die
Südseesongs und zu Ralph Maria Siegels Ohrwurm "Lollipop" gabs auch noch Lutscher für die Gäste. Der Chor
präsentierte sich nicht nur choreografisch in einer bunten und flotten Aufmachung. Wie super die Frauen motiviert sind,
das verriet auch ihre Körpersprache. Sie lassen stimmlich keine Schwächen erkennen. Die Männerstimmen indes
könnten akzentuierter sein. Der Gesamteindruck aber ist sehr gut für einen Laienchor. In der Region ist der
Sängerbund ohnehin unschlagbar.
Sänger und Instrumentalisten wirken harmonsich zusammen, auch wenn sie nicht tagelang miteinander üben.
Heinz Horst hat das richtige Feeling bei der Auswahl.Georg Pfahler (Klavier),Helmut Blaa (Keyboard),Michael Wüst
und Klaus Raumberger (Klarinette und Saxofon), Sebastian Pfahler (Klarinette), Jürgen Schmoll (Gitarre), Renate
Raumberger Kontrabass) und Hans Buckert (Schlagzeug) sind verlaässliche Freunde des Sängerbunds.

Altmühlbote 25.06.2013 - Beim Namen genannt


Helga Bauer, Sängerin des Sängerbund Gunzenhausen, ist für 50jähriges aktives Singen vom
Deutschen Chorverband mit dessen goldener Ehrennadel ausgezeichnet worden. Hans Borrmann, der Ehrenkreisvorsitzende
des Sängerkreises Ansbach, würdigte ihre Treue zum Gesang und äßerte die Erwartung, dass ihr es
viele andere nachmachen mögen.
Glückwünsche sprach auch Karin Elterlein, die Vorsitzende des Sängerbunds 1861 Gunzenhausen e.V. aus.
Die goldene Ehrennadel des Fränkischen Sängerbunds für 40jährige Vereinszugehörigkeit erhielten
Barbara Bauer aus Unterwurmbach und Elli Jäger aus Gunzenhausen, die dem Verein zwölf Jahre als Schatzmeisterin
diente. Vorgenommen wurde die Ehrung der verdienten Sängerinnen im Hotel "Krone", wo sich nach dem Sommerkonzert
die Sängerfamilie traf, um bei einem gemeinsamen Abendessen den erfolgreichen Auftritt zu feiern.

Altmühlbote 21.06.2013 - Schlager aus 60er-Jahren


Das traditionelle Sommerkonzert des Sängerbunds 1861 Gunzenhausen am 22.06.2013 um 20 Uhr in der Stadthalle steht ganz
unter dem Zeichen legendärer Schlager und deren Interpreten aus den fünfziger und sechziger Jahren des
vergangenen Jahrhunderts. Ohrwürmer aus dieser musikalisch bewegten Zeit werden zu regelrechten "Chorwürmern"
durch die Bearbeitung von Liedern der damaligens Schlagerstars für gemischten Chor und Instrumente, die Chorleiter
Heinz Horst in seiner bekannten Art vorgenommen hat.Unvergessene Schlagerinterpreten wie Caterina Valente, Peter Kraus,
Bill Ramsey erinnern mit Songs wie "Teenager-Melodie", "Quando,Quando" oder "Souvenirs, Souvenirs" an die Musikszene
vergangener Zeiten. Ganz egal, ob Regen oder Sonnenschein, ein heiteres Programm, das Liebhabern dieser Musik nur
empfohlen werden kann. Der Eintritt ist übrigens frei.

Weißenburger Stadtzeitung 19.06.2013 - Schlager und Ohrwürmer


Der Sängerbund Gunzenhausen lädt zum Chorkonzert, am 22.06.2013 in die Stadthalle Gunzenhauen herzlich ein.
Unter dem Motto "Schlager und Ohrwürmer der 50er und 60er Jahre" bringt der Sänerbund ein komplett neues Programm
auf die Bühne. Man darf sich zudem auf ein überraschendes Outfit des Chores freuen. Der Eintritt ist frei.
Das Konzert beginnt um20 Uhr, der Saal ist ab 19.15 Uhr geöffnet (frei Platzwahl).

Altmühlbote 24.05.2013 - Dank an Notenwartin


Beim Sängerbund 1861 Gunzenhausen wurde das Ehrenamt des Notenwarts in neue Hände gelegt.
Vorsitzende Karin Elterlein dankte Helga Gempel, die seit Jarhzehnten treu und sicher im Sopran in vorderster Front singt,
für ihr Engagement und überreichte einen Blumenstrauß.
Helga Gempel, die bereits zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde, führte ihre Arbeit als Notenwartin nach den
Worten von Karin Elterlein stets zuverlässig aus. Nachdem es doch eine wichtige und aufwändige Sache ist,
die vielen Liedernoten der Konzerte zu verwalten, bat Helga Gempel schon vor einiger Zeit um Entlastung. Zwar halfen
bereits mehrere Damen zusammen, aber die Pflicht ruhte letztlich auf ihren Schultern. Nun konnte Karin Elterlein drei
neue Damen in diesem Amt begrüßen: Irene Heydn, Renate Schad und Ingrid Stieglitz sind ab sofort für
die Ordnung im Notenlager zuständig. Am Samstag, 22.Juni, wird das Konzert "Schlager und Ohrwürmer der
50er- und 60er-Jahre" über die Bühne gehen. Die neuen Notenwarte und der ganze Chor haben jeden Dienstag
zur Chorprobe um 20 Uhr im Hotel "Krone" die Lieder alphabetisch im Griff.

Altmühlbote 21.05.2013 - Flotte Lieder dargeboten


Wenn die Sonne lacht, sind die Menschen gut drauf.
Es verbreitet sich ein südländisch anmutendes Lebensgefühl.
So jedenfalls war die Stimmung am Samstag, als auf dem Gunzenhäuser Marktplatz das erste Mal in dieser Saison
buchstäblich die Musik spielte. Es war der Gesangverein "Sängerbund 1861 Gunzenhausen", der unter der Leitung
von Heinz Horst mit flotten Songs angenehme Temperaturen herbeisang ("Wochenend und Sonnenschein...").
Dazu musizierte die Claus-Raumberger-Combo. Schnell waren die Sitzplätze vor der Bühne beim "Sevo" besetzt, noch dazu hatte
Wolfgang Eckerlein, der Chef der Tourist-Information, für ergänzende Bestuhlung gesorgt. Er harrte zur Ehre der
Stadt bis zuletzt aus, was nicht von den Stadträten zu sagen ist, denn von denen hatten sich gerade einmal zwei blicken lassen:
Erika Gruber und Alfred Pfeil. Sie konnten sehen und hören, wie eine vitale Stadt zuv ernehmenist, wenn bürgerschaftliches
Engagement gezeigt wird. Heribert Heinzmann, der Chef von "Autoteile Heinzmann", zeigt ein mustergültiges Sponsoring und
setzt auch in diesem Jahr fort, was er 2011 begonnen hat: die Samstagskonzerte von 10.30 bis 13 Uhr. (Falk)

Altmühlbote 17.05.2013 - An Samstagen spielt am Marktplatz die Musik


Am Samstag vor dem Pfingstfest starten die beliebten Markplatzkonzerte in die neue Saison. Bereits im dritten Jahr organisieren
Heribert Heinzmann, Chef der gleichnamigen Gunzenhäser Autoteilefirma, und Wolfgang Eckerlein von der Touristik-Information
der Stadt Gunzenhausen diese in der Region wohl einmalige Konzertreihe.
20 Termine sind geplant, doppelt so viele wie ncoh im Vorjahr. .........
Den Auftakt diesen Samstag gestaltet fast schon traditionell der Sängerbund Gunzenhausen unter dem Motto "Lieder zum Zuören
und Mitsingen". Am ersten August 1861 gründeten der Stadttürmer und -musikus Möbius und 22 engagierte
Bürger den Gesangverein "Sängerbund 1861 Gunzenhausen" per Eingabe an den Stadtmagistrat.Seit 1906 ist der
Chor Mitglied im Deutschen und Fränkischen Sängerbund. Zum kulturellen Leben in Gunzenhausen trägt er
immer wieder lebhaft bei. Die Geschicke des Vereins führten inzwischen 22 Dirigenten und 24 Vorstände.
Mit dem Musiklehrer des Simon-Marius-Gymnasiums, Heinz Horst,übernahm den Chor im Januar 1970 ein Profi und
Vollblutmusiker. Er führte mit kontinuierlicher Stimmbildung und fundierter Probenarbeit die Chorgemeinschaft
zu ungeahnten Erfolgen. Über 80 Konzerte und gelegentliche Auftritte im Bayerischen Rundfunk belegen die
Leistungsstärke des Chors und seiner Leitung.
Zu den Höhepunkten in der Vereinsgeschichte zählen die Aufführungen der Oratorien "Der Messias" von
G.F. Händel (1981) und der "Schöpfung" von J. Haydn (1886) in der Zionshalle des hiesigen Diakonissenmutterhauses
Hensoltshöhe. Mit Karin Elterlein steht erstmals in der Chorgeschichte eine Frau an der Spitze.
Beginn des Konzerts, das vom Raumberger-Ensemble musikalisch ergänzt wird, ist um 10.30 Uhr.
Bei Regen muss die Veranstaltung entfallen.

Altmühlbote 27.04.2013 - Karin Elterlein gibt den Ton an


Die Vorsitzende des Sängerbunds 1861 wurde bestätigt
Die Vorstandtwahlen stenden im Fokus der diesjährigen Jahreshauptversammlung der seit über 150 Jahre
bestehnden Chorgemeinschaft Sängerbund 1861 Gunzenhausen. 41 Sängerinnen und Sänger und somit rund
drei Viertel aller aktiven Mitglieder hieß Vorsitzende Karn Elterlein zu dem Treffen willkommen.
Nach dem Gedenken an die verstorbenenVereinsmitglieder erstattete Kassier Johann Schad einen positiven Finanzbericht
2012 mit einem auch dank externer Spenden erwirtschafteten U¨berschuss. Die Revisoren attestierten eine tadellose
Kassenführung, woraufhineinstimmig die Jahresrechnung genehmigt als auch der Vorstand entlastet wurde.
Der anschließende Jahresbericht des Schriftführers Arnaud Ahnen ließ die zahlreichen Aktivitäten
und Ereignisse des abgelaufenen Sängerjahres Revue passieren. Höhepunkte bildeten wieder das bereits zum
festen Kulturprogrammgehörende Sommer- und das Weihnachtskonzert in der Stadthalle. Satzungsgemäß
standen nach dreijähriger Amtszeit die Neuwahlen der zwölf Personen zählenden Vorstqandschaft an - mit
Ausnahme des hierin berufenen Chorleiters. In dieser Funktion brilliert weiterhin seit nunmehr über vier Jahrzehnten
der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Heinz Horst.
Nachdemder amtierende vierköpfige geschäftsführende Vorstand sich zur Wiederwahl stellte und auch der bisherige
siebenköpfige Ausschuss mit einer Ausnahme erneut zur Wahl mit drei weiteren Bewerbern antrat, konnte die vom
Wahlausschuss geleitete geheime Wahl zügig zum Abschluss gebracht werden. Zuvor dankte die Vorsitzende dem nicht
mehr kandidierenden langjährigen Ausschussmitglied Engelbert Holderied mit einem kleinen Präsent.
Bis auf zwei A¨nderungen im Ausschuss wurden die derzeitige Vorstandtmitglieder in ihren Ätern bestätigt.
Als Vorsitzende wurde Karin Elterlein einstimmig wiedergewählt und auch Stellvertreterin Erika Hammer bleibt für
weitere drei Jahre im Amt. Kassier Johann Schad und Schriftführer Arnaud Ahnen wurdenebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.
Als Beisitzer wurden Kathrin Druschel, Sibylle Falk, Hedwig Fröba, Margott Moßner und Ulrike Philipp wiedergewählt,
neu dabei in dieser Funktion sind Doris Flanze und Petra Olbrich.
Karin Elterlein schloss die Versammlung mit dem Appell, im Hinblick auf das auch in diesem Jahr umfangreiche
Sanges-Programm weiterhin regelmäßig und mit voller Konzentration an den wöchentlichen Chorproben
teilzunehmen sowie auch aktiv neue Mitglieder fürs Chorsingen zu werben,zumal weitere Sängerinnen und
Sänger in allen Stimmlagen willkommen seien.

Altmühlbote 27.12.2012 - Die Gelegenheit zum Innehalten gerne ergriffen


Sängerbund 1861 begeisterte mit traditionellem Weihnachtskonzert in der Stadthalle zahlreiche Zuhörer
Mitunter besteht die Gefahr, dass die Menschen selbst in ihrer Wahrnehmung von Weihnachten, dem wohl emotionalsten
Fest des Jahres, abstumpfen. Das Gedudel aus dem Radio setzt schon vor dem ersten Advent ein und greift auf das Fernsehprogramm
über. "Jingle Bells" schon morgens um Sieben, das verkraftet nicht jeder, der im Konfirmanden-
unterricht gelernt hat, dass sich Weihnachten vornehmlich in der letzten Dezemberwoche abspielt. Die Menschen, so sie
ergriffen sind von der Weihnachtsgeschichte, nehmen die Tage vor dem Fest in ihrer Emnotionalität stärker
wahr als jene, die auf der Jagtd nach den letzten Geschenken durch die Straßen hecheln.
Wie gut, dass der Sängerbund 1861 stets am letzten Samstg vor weihnachten zu seinem Konzert einlädt,
das die Chance bietet, für ein paar Stunden innezuhalten, sich zurückzulehnen und Musik von Menschen zu
hören, die man aus dem unmittelbaren Umfeld kennt - also von Nachbarn, Freunden, verwandten oder Kollegen.
Dass es viele gibt, die so empfinden, das zeigt jährlich der große Zuhörerzuspruch in der Stadthalle,
die auch am Samstag wieder mit rund 500 Freunden der Chormusik gut gefüllt war.
Natürlich ist es die hinlänglich bekannte Meisterschaft von Chorleiter Heinz Horst, die enorme Zugkraft hat.
Was er (nicht nur in der Vorbereitung auf das Weihnachtskonzert) leistet, das ist nicht für jeden vorstellbar,
wohl aber wissen es jene, die in Reih undGlied diszipliniert vor ihm stehen. Der Laienchor bleibt trotz dem erkennbaren
Bemühen um Professionalität immer zuerst eine Gemeinschaft von sangesfreudigen Menschen - mit allen ihren
Stärken und Schwächen. Das schließ tolle Leistungen nicht aus. Der Sängerbund bringt sie jedes Jahr -
erst im Sommer, dann im Winter. Allen, die mitmachen udn über viele Wochen für das Konzert u¨ben,
gebührt die Anerkennung derer, die sich entspannt zurücklehnen können.
Die Begeisterungsfähigkeit, die in Heinz Horst (noch immer) steckt, überträgt sich in vielen Fällen
auf die Sänger. Dass mit Ina Horst und Elisabeth Horst seine Frau und seine Tochter als Solistinnen mitwirken,
ist ein glücklicher Umstand, der dem Konzert auch in seiner optischen Wahrnehmugn gut tut. Dass der Chorleiter
aber nicht nur seine Familie für den Sägerbund vereinnahmen kann, beweist das Engagement der Musikerfamilie
Pfahler. Gleich sechs Familienangehörige wirkten am Weihnachtskonzert mit: Max Pfahler, der Musikpädagoge
vom SMG, mit seiner Frau Almut und den Kindern Annemarie, Christian und Sebastian sowie Bruder Georg (am Klavier).
Wo gibt es in einer Familie schon wieder soviel Musikalität, auantitativ wie qualitativ?
Anne Kruis, Michael Wüst udn Claus Raumberger waren als Klarinettentrio zu erleben,
daneben bildeten Helmut Blaa (Orgel), das mehrfach ausgezeichnete Talent Angela Metzger (Oboe), Simon Schart, Elisabeth
Horst (Querflöte), Jürgen Schmoll (Gitarre), Renate Raumberger (Kontrabass) und Hans Buckert (Schlagzeug)
neben weiteren versierten Streichern das Orchester.
In gewohnt lässiger Art präsentierte Kathrin Federschmidt das Programm des Abends, dosierte die Informationen
zu den einzelnen Werken geschickt und war damit wieder einmal mehr eine sympathische Botschafterin ihrer Stadt.
Mit einem erstaunlichen Selbstbewusstsein trat zudem die neunjährige Leoni Stengel aus Obererlbach auf, die mit
musikalischer Untermalung den Kinderwunschzettel an das Christkind verlas.
Die Weihnachts-Klassiker von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Franz Smetana hatte der Chor ebenso in
seinem Repertoire wie die "Gassenhauer" von Ralph Maria Siegel ("Mach auf Dein Herz zur Weihnachtszeit") oder
Christian Bruhn ("Weihnachten zu Hause"). Heinz Horst hatte alle Lieder neu arrangiert, auch das traditionelle Liedgut
aus Frankreich und England sowie die alpenländischen Titel aus Italien und Österreich. Gewohnt flott, eben
sängerbund-like, kamen Medleys deutscher und amerikanischer Weihnachtslieder rüber.
Aus Händels Großwerk "Messias" sang die Sopranistin Ina Horst beeindruckend den englischen Originaltext.
Gefühlvoll vorgetragen wurden bekannte und sentimentale Lieder: "Im Stall in der Krippen", "Weihnachten muss
leise sein" (durch Rene Kollo populär geworden), "Maria durch ein Dornwald ging" oder das traditionelle
Kirchenlied "Macht hoch die Tür" (alle durften mitsingen). Die Mezzosopranistin Elisabeth Horst blieb den Beweis
für ihre akademische Musik- und Gesangsausbildung nicht schuldig. Im Solo ("Follow that star to Bethlehem") und
auch im Duett setzte sie mit ihrer Ausdrucksstärke die Maßstäbe.
So war es am Ende für die Vorsitzende Karin Elterlein eine angenehme Aufabe, den Mitwirkenden mit einem kleinen
Präsent zu danken, vornehmlich dem Chorleiter und allen Solisten. Bei der anschließenden internen Feier
im Hotel "Krone", dem Vereinslokal, äußerte sie die Erwartung, dass sich die Erfolge der vergangenen Jahre
auch in Zukunft fortsetzen lassen. (Werner Falk)

Altmühlbote 21.12.2012 - Weihnachtskonzert des Sängerbunds


Der Sängerbund Gunzenhausen lädt zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert am Samstag, 22. Dezember,
20 Uhr in der Stadthalle ein. Chorleiter Heinz Horst hat bekannte Weisen ausgewählt, die man unter
anderem aus dem Fersehen kennt, und geschickt arrangiert. Ein Ensemble Streichmusiker und andere
Instrumente bewirken Festtagsgefühle. Auch A-capella-Darbietungen und Solonummern fehlen nicht.
Überraschungen werden im Programm nicht fehlen. Die Moderation übernimmt Kathrin Federschmidt.
Die Sänger und Sängerinnen proben seit Wochen eifrig für diesen Auftritt.
Der Vorverkauf läuft in den Buchhandlungen......

Altmühlbote 31.10.2012 - Gelungener Ausflug der Sänger


Der Sängerbund machte einen Ausflug nach Treuchtlingen. In der katholischen Kirche, die über eine
wunderbare Akustik verfügt, gab die Sängerschar einige Liedbeiträge zum Besten. Als Solistin bereicherte
Ina Horst den Gottesdienst. Abschließend sangen alle miteinander mit Panflötenbegleitung "Ein schöner Tag",
das als "Amazing grace" sehr bekannt ist. Zum Mittagstisch kehrte man im "Grünen Baum" ein.
Ein Stadtrudgang durch Treuchtlingen rundete den Nachmittag ab. Ruth Seelig, eine ehemalige Schülerin des
Chorleiters, betreute dabei die Besucher. Das sehenswerte Schloß mit Museum gefiel am besten.
Jeden Dienstag probt der Sängerbund ab 20 Uhr im Hotel "Krone" für sein Weihnachtskonzhert am 22. Dezember.

Altmühlbote 19.07.2012 - Beim Namen genannt


Theo Eschenweck, aktiver Sänger beim Sängerbund 1861 Gunzenhausen, ist mit einer Urkunde
für 50-jähriges Chorsingen geehrt worden. Überreicht hat ihm die Auszeichnung Karin Elterlein, die
Vorsitzende (und seine Tochter). Er war in diesen Jahrzehnten nicht nur ein treuer Sänger im Tenor und neuerdings
im Bass, sondern bekleidete auch das Amt des Vorsitzenden über viele Jahre. Seitens des Deutschen Chorverbands mit
seinem Präsidenten Henning Scherf und des Fränkischen Sängerbunds gab es zu diesem Anlass auch Urkunden und
einen Ehren-Ausweis. Dieser berechtigt den Jubilar zum freien Eintritt in die Konzerte des FSB. Außerdem konnten alle
drei zu Ehrenden eine Anstecknadel entgegennehmen. Chorleiter Heinz Horst und Vorsitzende Karin Elterlein gratulierten auch
den beiden Sängern Werner Hochreuther und Karlheinz Stieglitz, die seit zehn bzw. 25 Jahren dabei sind.
Die Chorgemeinschaft freut sich über ihre langjährigen erfahrenen Sänger ebenso wie über jederzeit
willkommene Neuzugänge in allen Stimmlagen. Die Chorproben finden traditionell dienstags um 20 Uhr statt,
wie unter www.saengerbund-gunzenhausen.de nachzulesen ist.


Altmühlbote 27.06.2012 (ug) - Schlagerparade kam prima an
Sängerbund präsentierte in der Stadthalle Hits der 50er- und 60er-Jahre


Die meisten Zuhörer fühlten sich um Jahrzehnte ihres Lebens zurückversetzt, in die "Sturm-und-Drang-Zeit"
sozusagen. Selbstverständlich ist damit nur die ältere Generation gemeint. Richtig gut gefallen hat es aber auch den
vielen jüngeren Leuten im Publikum. "Schlager, Hits und Evergreens der 50er und 60er-Jahre" lautete das beziehungsreiche
Motto beim traditionellen Sommerkonzert des Sängerbunds Gunzenhausen in der Stadthalle. Heinz Horst und seine Truppe
trafen damit voll den Geschmack ihrer Fans.
Kathrin Federschmidt führt charmant durch das Programm. Die Gattin des ebenfalls "mitswingenden" Bürgermeisters der
Altmühlstadt vermittelt mit Worten das "Lebensgefühl dieser schönen Zeit", unter anderem beeinflusst von der
famosen und unvergleichlichen Connie Francis. "Barcarole in der Nacht", "Die Liebe ist ein seltsames Spiel" und "Schöner
fremder Mann" - die Mitglieder des Chors haben einige Kostproben der charismatischen Amerikanerin vorbereitet. Weitere Legenden
folgen: mitreißende Songs von Elvis Presley, der stets barfuß auftretenden Sandy Shaw und Rita Pavone, dem
temperamentvollen Energiebündel aus "Bella Italia", zelebrieren Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten
absolut überzeugend.
Aber nicht nur als Ensemble, der Sängerbund hat mit Ina Horst auch im Sologesang Qualität aufzuweisen.
"Sehnsucht heißt das alte Lied der Taiga" präsentiert sie mit entsprechender Gestik und Mimik, pathetisch und sehr
ausdrucksvoll. Beste Laune und einmal mehr die Verlockungen des sonnigen Südens kommen auf, als Ina Horst, begleitet von
Chor und Orchester, "Volare" intoniert. Vorher allerdings ist Lippengymnastik angesagt, auch in den Reihen der Stadthallenbesucher.
"Ba, Ba, Ba, Barbara Ann" ist wohl der Prototyp eines Ohrwurms. Überhaupt faszninieren die Gegensätze beim Sommerkonzert.
"Spanish Eyes" von Bert Kaempfert wechseln sich ab mit Welthits der Beatles ("She loves you") und Middle of the Road ("Chirpy,
chirpy, cheep, cheep").
"Heimweh" verspürt wohl niemand, stattdessen befördert Freddy Quinns "Aloha he" das Publikum auf eine romantische
Reise in die verträumte Inselwelt der Südsee. Es ist ein lohnenswerter Trip in die Vergangenheit, gekoppelt mit
wundervollen Eindrücken aus vieler Herrnen Länder. "Schuld war nur der Bossa Nova", "Love me tender" und der von
Ina Horst gesungene französische Chanson "La mer" machen Lust auf weitere Etappen. Da darf die göttliche Piaf nicht
fehlen ("Milord"), in angemessener Garderobe dargeboten von der Solistin des Abends. Und die Iberische Halbinssel? Klar, Spanien
fehlt noch mit "Vaya con Dios". "Rote Lippen soll man küssen" von Cliff Richard mutet wesentlich frivoler an als das Leiden
in der ungeliebten Fremde von "Zwei kleinen Italienern".
Nach Udo Jürgens "Anuschka", dem von beiden "Horsts" ganz milieugerecht zelebrierten "Kriminaltango" und Drafi Deutschers
unverwüstlichen Gassenhauser "Marmor, Stein und Eisen" - bricht - allmählich die Nacht herein. Logisch "Geh'n sie aus
vom Stadtpark die Laternen". Die Leute können sich trösten, denn: "Wunderbar, wie schön der Abend war".
Die Chormitglieder haben ganze Arbeit geleistet, stimmtechnisch ebenso wie konditionell. Dabei sind sie stets locker,
amüsant und flockig rübergekommen, vom Faktor Spaß und der Heiterkeit des Singesn inspiriert.
Heinz Horst und seine Akteure nehmen den rauschenden Beifall mit Genugtuung und völlig verdient entgegen, um einige
Zugaben kommen sie nicht herum. Zum Erfolg der Veranstaltung maßgeblich beigetragen haben auch Georg Pfahler (Klavier),
Helmut Blaa (Keyboard), Michael Wüst, Claus Raumberger und Sebastian Pfahler (Klarinette, Saxofon), Jürgen Schmoll
(Gitarre), Renate Raumberger (Kontrabass) sowie Hans Buckert (Schlagzeug).
Kein Wunder, dass die Vorsitzende des Sängerbundes, Karin Elterlein, abschließend viele Worte des Dankes und der
Anerkennung für alle Beteiligten parat hat. Besonders die Einlagen der Tanzpaare Sabine Mägdefessel und Friedrich
Elterlein sowie Beate und Jochen Ströhlein sorgen für Furore. Eine Premiere zu diesem Anlass, für kommende
Aufgaben zur Nachahmung empfohlen. Das gleichzeitig stattfindende, im Nahchinein relativ langweilige EM-Match zwischen
Franzosen und Spanieren ist offenbar keine ernstzunehmende Alternative für die Besucher des Sommerkonzerts gewesen:
1:0 für den Sängerbund Gunzenhausen!

Altmühlbote 19.06.2012 - Sommerkonzert des Sängerbundes


In der Stadthalle findet am Samstag, 3. Juni, um 20 Uhr das Sommerkonzert des Sängerbunds Gunzenhausen statt.
Das Motto: "Schlager, Hits und Evergreens der 50er- und 60er-Jahre". Mit dabei ist auch Ina Horst als Solistin.
Durch das Programm, das Chorleiter Heinz Horst ausgewahelt hat, fuehrt Kathrin Federschmidt.
Vorsitzende Karin Elterlein: "Es herrscht freie Platzwahl und der Eintritt ist frei."

Altmühlbote 16.06.2012 - Ohrwürmer aus 60er-Jahren


Für sein traditionelles Sommerkonzert am Samstag, 23. Juni, hat sich der Sängerbund Gunzenhausen etwas
Besonderes einfallen lassen. Der Chor gestaltet, begleitet von einer bewährten Combo, ein Programm, das sich
ausschließlich aus bekannten Schlagern der 50er- und 60er-Jahre zusammensetzt, die sich bei heute als regelrechte
Ohrwürmer großer Beliebtheit erfreuen. Stars von damals wie Peter Alexannder, Drafi Deutscher, Cliff Richard,
Rex Gildo und Sängerinnen wie Connie Francis, Rita Pavone oder Caterina Valente und viele mehr leben noch einmal auf.

Altmühlbote 05.06.2012

EinVorbild an bürgerschaftlichem Engagement und unternehmerischem Sponsorign ist Heribert Heinzmann, der Chef
der gleichnamigen Autoteile-Firma in Gunzenhausen. Im zweiten Jahr organisiert er mit der Stadt zusammen einen Musikevent
am Samstagmittag auf dem Marktplatz. Der Sängerbund 1861 und der Posaunenchor Theilenhofen machten den Anfang.
Eineinhalb Stunden lang sangen und musizierten die Aktuere zur Freude des dankbaren Publikums.
Alle dürfen sich freuen, denn auch am nächsten Samstag ist in der Gunzenhäuser Geschäftszone musikalisch
wieder etwas geboten.

Altmühlbote 19.05.2012 - Sängerbund umrahmt Gottesdienst


Am Sonntag, 20. Mai, umrahmt der Sängerbund Gunzenhausen den Gottesdienst um 9.30 Uhr im Diakonissenmutterhaus Hensoltshöhe musikalisch.
Das Ensemble unter der Leitung von Heinz Horst hat drei Lieder vorbereitet , die mit Klavier- und Cajon-Begleitung vorgetragen werden.
Bei dem Gottesdienst im Bethelsaal wird Pfarrer Tobias Eißler predigen.

Altmühlbote 17.01.2012 - Beginn der Chorproben


Am heutigen Dienstag beginnen wieder die regelmäßigen Chorproben beim Sängerbund Gunzenhausen.
Nach der kurzen Weihnachtspause arbeitet der Chor auf sein traditionelles Sommerkonzert hin, das am 23. Juni stattfindet.
Das Programm orientiert sich diesmal an den bekannten Schlagern der 50er- und 60er-Jahre, sowohl was den typisch deutschen
Schlager dieser Zeit betrifft als auch an international erfolgreichen Titeln, also Nostalgie pur!
Damen und Herren, die sich dem Chor gerne anschließen möchten, sind auch ohne musikalische Vorkenntnisse willkommen.
Der Sängerbund probt jeden Dienstag um 20 Uhr im Hotel "Krone". Die Leitung hat Heinz Horst.

http://www.altmuehlfranken-live.de/?p=5405

Altmühlbote 20.12.2011 (fa)
Originaler Hörgenuss
Weihnachtskonzert des Sängerbunds 1861

Die musikalische Schlittenfahrt, mal russisch, mal amerikanisch, war für den Sängerbund 1861 ein Wettbewerb,
den das Ensemble von heinz Horst bravourös meisterte. Im Ziel angekommen, gab es die programmierte "fröhliche
Weihnachtszeit".
Die rund 450 Zuhörer durften in der Stadthalle ein Weihnachtskonzert erleben, das von Anfang bis Ende die Handschrift
des "Maestros" trug: Heinz Horst hatte auch die klassischen Lieder bearbeitet und sie mit den modernen Songs zu einer
wunderschönen Mischung gepaart. Der Laienchor präsentierte sich in seinem 150. Jahr in einer glänzenden
Verfassung. Der Hörgenuss, den er liefert, kann naturgemäß kein voller Ersatz sein für die Topleistung
eines professionellen Chors, aber das erwartet auch niemand. Ob beim Sommer- oder dem Weihnachtskonzert: beim Sängerbund
ist immer das Bemühen erkennbar, den Zuhörern einen genussreichen Abend zu bescheren. Und das ist dem Chor am Samstag
wieder auf Neue gelungen. Der "Trommelmann" und das "Calypso Gloria" waren ebenso flotte Songs wie "Adeste Fideles" oder
das französische "Cantique de Noel". Die "Bairische Adventsmusik" interpretierte ein Klarinettenquartett.
Das weihnachtliche Liedgut ist eben breiter geschichtet als die Kalauer, die in den adventlichen Wochen die Kaufhauskunden
berieseln. Das originale Hörerlebnis ist doch noch etwas anderes. So fühlten wohl auch die Gäste des
Sängerbunds.
Die Solistin Ina Horst gefiel in ihrer Rolle als Mezzosopranistin. Sie war dank dezenter instrumentaler Begleitung gut zu
vernehmen.
Mit Georg Pfahler am Klavier hat der Chorleiter einen routinierten Begleiter. Neben dem Streichorchester, das sich von
Heinz Horst immer wieder neu motivieren lässt, gehörten Helmut Blaa (Keyboard), Anita Lang (Querflöte),
Hartmut Betz, Michael Wüst (Klarinette), Claus Raumberger (Bassklarinette), Jürgen Schmoll (Gitarre), Renate Raumberger
(Kontrabass) und Hans Buckert (Schlagzeug) zu den Instrumentalisten.
Unaufdringlich, nett und sehr sympathisch. So empfanden die Besucher die Moderation von Katrin Federschmidt, die im noblen
Trachtenzwirn äußerst gefällig erschien.

Altmühlbote 20.12.2011
Fünf neue Ehrenmitglieder des Sängerbunds


Karin Elterlein, Vorsitzende des Sängerbunds 1861 Gunzenhausen, hat im Anschluss an das Weihnachtskonzert in der Stadthalle
ein zufriedenstellendes Resümee des zurückligenden Jahres gezogen. Es war das 150. Jahr seit der Gründung des
Vereins. Neben den beiden Konzerten engagierte sich der Verein im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs wurde nun im neuen Vereinslokal, dem Hotel "Krone", eine Sängerpersönlichkeit
geehrt, die auf das Engste mit dem Chor verbunden ist: Theo Eschenweck war Kassier und 14 Jahre Vorsitzender. Schon sein Vater
war Ehrenmitglied, seine Frau singt im Chor mit und seine Tochter Karin ist jetzt die Vorsiteznde. Neben ihm gab es weitere
vier Ernennungen zu Ehrenmitgliedern: Erich Rieger (langjähriger Schriftführer), Inge Rieger und Helga Gempel
(beide verwalten seit langer Zeit die Noten) und Erwin Gempel (frührerer Chorleiter und Vorsitzender).
Mit einer dekorativen Dankurkunde und einem Blumenstrauß dankte die Vereinsvorsitzende den geehrten Sängern.


Altmühlbote 15.12.2011
Rhythmische Songs: Weihnachtskonzert des Sängerbunds am Samstag


Sein traditionelles Weihnachtskonzert veranstaltet der Sängerbund Gunzenhausen am Samstag, 17. Dezember, um 20 Uhr
in der Stadthalle.
Das Programm umfasst, wie immer, eine bunte Mischung schöner Melodien zur Weihnachtszeit. Dabei spannt sich der
musikalische Bogen von einem Ausschnitt aus dem "Magnificat" von Francesco Durante, einem Zeitgenossen Johan Sebastian Bachs,
bis hin zu Liedern aus heutiger Zeit, teils volkstümlich, teils rhythmisch betont. Immer aktuell ist die "Petersburger
Schlittenfahrt" oder das beliebte "Hallelujah" von Leonard Cohen und auch der bekannte "Little Drummer Boy".
Eine besondere Note verleiht dem Abend der Beitrag der Sopranistin Ina Horst, die mit einfühlsamer Stimme neben dem
berühmten Weihnachtslied aus Amerika "Have yourself a merry little Christmas" ein Lied des Operettenkomponisten Nico
Dostel "Weihnacht, Weihnacht" interpretiert. Den musikalischen Unterbau liefert wieder ein Instrumentalensemble aus einheimischen
Musikern.
Durch das Programm führt in charmanter und bewährter Weise Kathrin Federschmidt. Karten gibt es bei den
bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Unser Heimblatt 16/2011 (ke)
Sängerbund: Immer willkommene Gäste im Heim


Der Sängerbund 1861 Gunzenhausen e.V. gibt jährlich zwei Konzerte in der Stadthalle. Danach dauert es nicht
lange bis die Sängerinnen und Sänger sich im Burkhard-von-Seckendorff-Heim einfinden, um im Andachtssaal unter
Leitung von Heinz Horst eine Auswahl der Stücke zum Besten zu geben. Zum Schluss ist ein gemeinsam gesungenes Volkslied
schon gute Tradition.
Der vierstimmige Sängerbund verfügt rund 60 aktive Damen und Herren in den Stimmgruppen Sopran, Alt, Tenor und
Bass. Jeder Neuzugang ist herzlich willkommen.
Jede Woche wird für etwa 1,5 Stunden im Hotel Krone geprobt, nämlich dienstags ab 20 Uhr.
Heuer feierte der Chor seinen 150. Geburtstag und schenkte sich selbst und dem Publikum eine eigene CD. Jeder Wohnbereich
des Seckendorff-Heimes bekam ebenfalls ein Exemplar überreicht. Im Jubiläumsjahr gab es ein volles Programm:
angefangen bei Fototerminen und dem Gruppensingen über Altmühlschau-Auftritt und die Chorserenade bis zum
Kirchweihfestzug und Vereinsausflug. Als Abschluss und Höhepunkt des Sängerjahres ist es uns "Altmühl-Spatzen"
eine Ehre, Sie am Dienstag, 27.12.2011 um 18 Uhr zu unterhalten.
Unser Dirigent und musikalischer Chef ist nicht nur bei Festen ein gerne gesehener und gehörter Gast im Seckendorff-Heim.
Er trifft mit seiner "Quetschn" oder am Keyboard stets den richtigen Ton und präsentiert viele altbekannte Volkslieder
und Schlager.
Sicher wird auch 2012 der Sängerbund im Altenheim gastieren: alle sind eingeladen, im Andachtsraum oder an den
Lautsprechern zuzuhören. Für weitere Informationen empfehlen wir die Homepage: www.saengerbund-gunzenhausen.de
Mit besten Sängergrüßen

Fränkische Sängerzeitung im September / Oktober 2011


Der Sängerbund Gunzenhausen wurde 150.
"Kreuz und quer" war das Motto des Jubiläumskonzerts des Sängerbundes 1861 in der Stadthalle zu seinem 150-jährigen
Bestehen. Die rund 500 Besucher erlebten dabei eine Sängerschaft unter Leitung von Heinz Horst, die es versteht, das
klassische deutsche Liedgut mit modernen Elementen des Chorgesangs zu verbinden. Die rund 60 Sängerinnen und Sänger
zeigten, dass die 41-jährige Arbeit von Chorleiter Heinz Horst reiche Früchte trägt und der Sängerbund unter
den 139 Chören im Sängerkreis Ansbach zu Recht eine Spitzenstellung einnimmt.
Dem konventionellen deutschen Liedgut, das für die meisten Chöre im Sängerkreis immer noch bindend ist, sattelt
der Sängerbund einen modernen Akzent drauf. Viele klassische Titel arrangiert Heinz Horst neu.
Auch beim Jubiläumskonzert in der Stadthalle war das Horst-Strickmuster zu erkennen: "Nun fanget an" (Hans Leo Hassler)
stand im Kontrast zum flotten Charleston-Auftaktsong "Sing mit mir", exemplarisch seien die Forellen-Variationen erwähnt,
die Sänger gleich in dreierlei Variationen, mal italienisch, mal "beethövlich", mal auf Mozarts Art auftischten.
Witzig und schön empfanden die Zuhörer das musikalsiche Menü, ebenso wie "Die Vogelhochzeit" oder
"Singin in the rain", das vom Damenchor begleitete Solo von Heinz Horst.
In seiner ganzen Mächtigkeit präsentierte sich der Chor mit klassischen Silcher-Werken ("Loreley", "Nun leb wohl du
kleine Gasse") oder immer wieder gerne gehörten Volkslied- und Schlagerhits wie "Veronika, der Lenz ist da" oder "Mein
Schatz, des is a Schlamperer".
Wie in früheren Konzerten sorgten Instrumentalisten - Max Pfahler, Helmut Blaa, Michael Wüst und Anne Jung, Sebastian
Pfahler, Jürgen Schmoll, Renate Raumberger und Hans Buckert - für interessante Klangfarben. Kathrin Federschmidt
moderierte das facettenreiche Programm.

Chorserenade:
Unter dem Motto "Liebesleid - Liebesfreud" boten fünf Chöre in der geräumigen Mehrzweckhalle von Gnotzheim
ein abwechslungsreiches Programm. Der zweite Vorsitzende des Sängerkreises Ansbach Ulrich Lutz führte durchs Programm.
Alle Chöre sangen sich mit ihren Chorsätzen so recht in die Herzen der Zuhörer hinein. ..... Die 43 Aktiven des
Gemischten Chores vom Sängerbund Gunzenhausen (Leitung Heinz Horst) brachten zunächst "An hellen Tagen", und
präsentierten zudem beliebte Volksweisen in Chorsätzen ihes Dirigenten. Sehr homogen gesungen und im straffen
Zeitmaß und mit guter Aussprache verabschiedete sich das Ensemble mit dem Madrigal "Drei schöne Dinge fein". ...

Konzert mit Freunden.
Im Verlauf des traditionellen Konzerts auf dem Dorfplatz von Obermögersheim ehrte der stv. Sängerkreisvorsitzende Ulrich Lutz
zwei hochverdiente Sänger. ....Den würdigen musikalischen Rahmen dazu boten fünf Chöre, der MGV Dittenheim, der
Sängerbund Gunzenhausen, der GV 1851 Heidenheim, der MGV Schlungehof und die gastgebende Sängerlust 1904. ....

Altmühl-Bote am 14.11.2011 (dre)
Wider die Vergesslichkeit


...Die Totengedächtnisfeier fand wie immer am Vormittag in der Stadthalle statt, wo Vertreter von Stadtrat, Verwaltung,
Kirche und Rettungsorganisationen sowie Angehörige von Opfern zusammenkamen. Der Posaunenchor und der Sängerbund
gestalteten die Feierstunde musikalisch. ....Der Sängerbund Gunzenhausen unter Leitung von Heinz Horst, hier ein Teil
des Chors, gehörte auch in diesem Jahr zu den Mitwirkenden.

Altmühl-Bote am 21.10.2011 (ke)
Sänger proben jetzt in der "Krone"


Der "Sängerbund 1861" hat ein neues Vereinslokal: das Hotel "Krone". Der bisherige Probenraum im TV-Sportheim kann
nicht mehr genutzt werden, da der Verein die Räume selbst benötigt. Jeden Dienstag um 20 Uhr treffen sich Frauen
und Männer, denen das gemeinsame Singen Freude macht. Vorsitzende Karin Elterlein: "Wir freuen uns, im Zentrum der
Stadt Gunzenhausen einen passenden Raum für uns und unsere Musik gefunden zu haben." Auch neue Interessentinnen und
Interessenten sind jederzeit eingeladen, um unverbindlich an den Chorproben teilzunehmen. In der wöchentlichen Singstunde
findet erst allgemeines Einsingen, Stimmbildung, Gehör- und Konzentrationstraining statt, bevor neues Notenmaterial ein
studiert wird. Für das diesjährige Weihnachtskonzert am 17. Dezember wird bereits entsprechendes Liedgut eingeü
bt - vom Spiritual bis zur österreichischen Volksweise.

Altmühl-Bote am 21.10.2011 (ke)
In der Heimat von Heinz Horst
Sängerbund-Ausflug nach Hartenstein und Velden


Der diesjährige Vereinsausflug des "Sängerbunds 1861" führte nach Velden, wo der Chor auf Einladung des
Kirchenvorstands den Gottesdienst mit Liedern bereicherte. Zugleich war es für Chorleiter Heinz Horst ein Wiedersehen
mit seiner Heimatgemeinde Hartentein.
Im Gemeindehaus fand nach der Kirche ein Gemeindekaffee statt, bei dem es nicht nur selbstgebackene Kuchen gab, sondern
auch Kontakte geknüpft wurden. Vorsitzende Karin Elterlein: "Wir freuen uns, dass wir mit unserer Musik zu Ihnen
kommen dürfen. Wir honorieren damit Ihre Treue zu unseren Konzerten, die seit Jahren von Ihnen besucht werden."
Die singende Zunft verabschiedete sich stilecht mit einem Kanon und der eigenen Jubiläums-CD als Geschenk von ihren
Gastgebern, die sich für das Weihnachtskonzert in Gunzenhausen schon als Publikum angesagt haben.
Nächste Station des Tagesausfluges war Hartenstein, der Heimatort des Chorleiters Heinz Horst. Zuerst bestand die
Möglichkeit, auf die alte Burg oder den Hirtenberg zu steigen. Für beide Touren fanden sich Gruppen zusammen,
die von Angehörigen des Dirigenten geführt wurden. Bei fantastischem Sonnenschein und herrlicher Stimmung
entstand das Bild am Gipfelkreuz des Hirtenbergs. Zur Stärkung kehrten alle im "Burg-Blick" ein, wo es ordentliche
Portionen leckerer Schnitzel zur Stärkung gab. Am Nachmittag besichtigen die "Sängerbündler" die berühmte
Maximiliansgrotte, für deren Wege man durchaus Trittsicherheit benötigt und sich schon mal bücken muss.
Die Tropfsteinhöhle faszinierte Jung und Alt.
Zum Abschluss machte der Bus noch Station in Merks-Motor-Museum, das heuer erst im Frühjahr in Nürnberg neu
eröffnet hatte. Die ausgestellten Wägen sind liebevoll restauriert, sodass die Besucher erinnert wurden an den
"Käfer" oder die "Ente". Die ergänzenden Ausstellungen über Schreibmaschinen und Telefone sowie die
nostalgische Küche und KfZ-Werkstatt haben Charme.
Normalerweise kommen die Frauen und Männer, denen das gemeinsame Singen Freude macht, jeden Dienstag um 20 Uhr zur
Chorprobe ins Hotel "Krone" in der Nürnberger Straße zusammen. Auch neue Interessentinnen und Interessenten
sind jederzeit eingeladen, um unverbindlich an den Chorproben teilzunehmen. In der wöchentlichen Singstunde findet
erst allgemeines Einsingen, Stimmbildung, Gehör- und Konzentrationstraining statt, bevor neues Notenmaterial
einstudiert wird. Für das diesjährige Weihnachtskonzert am 17. Dezember wird bereits entsprechendes Liedgut
eingeübt - vom Spiritual bis zur österreichischen Volksweise.

Altmühl-Bote am 02.08.2011 (ke)
Chor auf der "Höh'"
Gottesdienst mit Auftritt des "Sängerbunds"


Auf Einladung des Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe hat der Sängerbund 1861 Gunzenhausen anlässlich seines
150jährigen Bestehens einen Gottesdienst im Bethelsaal gefeiert und mit seinen Liedern mit gestaltet.
Seine früheren Jubiläen hatte der gemischte Laienchor stets mit großen Oratorien in der Zionshalle begangen und
so die traditionelle Verbindung zur Hensoltshöhe gepflegt. Zum Auftakt gab es diesmal den Kanon "Denn Gott hat seinen Engeln"
und das finnische Tanzlied "An hellen Tagen".
Krönung der "Mini-Matinee" war das Volkslied "Die Vogelhochzeit" mit Max Pfahler am Flügel. In der Bearbeitung von
Chorleiter Heinz Horst wechselten Tonarten und Melodien des "Fidiralala" passend zu den besungenen Vögeln. Zur Freude der
Gemeinde, Sanatoriumsgäste und Zuhörer an den Lautsprechern im Feierabendhaus am Büchelberg gab d er Sägerbund
nach dem Segen noch eine Zugabe mit Stücken aus seinem aktuellen Repertoire.
Rektor Dr. Eberhard Hahn gratulierte dem Chor zu seinem "runden Geburtstag", und Vorsitzende Karin Elterlein bedankte sich für
den festlichen Rahmen im Bethelsaal. Die im Foyer aufgebaute Ausstellung über die Vereinsgeschichte stieß bei den
Besuchern ebenso auf großes Interesse wie die Tonträger des Chors.
Dessen wöchentliche Proben beginnen nach den Sommerferien wieder am 13. September. Treffpunkt ist dienstags um 20 Uhr
im TV-Heim in der Otto-Dietrich-Straße. Neue Sänger jeden Alters sind jederzeit willkommen (ohne Vorsingen).

Altmühl-Bote am 23.07.2011 (hk)
Gottesdienst bereichert
Sängerbund in der Stadtkirche


Das 150jährige Bestehen des Sängerbunds 1861 Gunzenhausen war für die Chorgemeinschaft um Vorsitzende Karin
Elterlein und Chorleiter Heinz Horst ein schöner und guter Anlass, um in der evangelischen Stadtkirche den sonntäglichen
Gottesdienst musikalisch auszugestalten.
Pfarrerin Susanne Thorwart ging in den Predigtworten auf das Bestehen der Sängerschar ein: "Beim Singen von Liedern,
bekommt man Kontakt mit der Seele. Singen ist eine Therapie, bei der man die Herzen der Zuhörer bewegt. Das Singen von
Liedern macht Mut, bringt Erheiterung, verbindet und stiftet Gemeinschaft. Das Wort "Sängerbund" beinhalte, dass man
zusammenstehe wie ein Bund. Wenn Menschen sich dem Liedgut widmen und dies pflegen, sei eine gemeinsame Harmonie zu spüren,
die die Zusammengehörigkeit in einem Bunde vertiefe. Der Sängerbund singt nach den Worten der Seelsorgerin bei
Auftritten neben weltlichen bewusst manchmal etwas an geistlichen Liedern und verkündet somit auch das Wort Gottes.
Die große Sängerschar sang im Gottesdienstverlauf die Lieder "Schön ist der Morgen", "Herr, deine Güte",
"An hellen Tagen", und das Segenslied "Segne und behüte". Nach dem Gottesdienst gab es viel Applaus für die
Sängerinnen und Sänger und einen Dank von Pfarrerin Susanne Thorwart an Chorleiter Heinz Horst und Vorsitzende
Karin Elterlein.

Altmühl-Bote am 23.07.2011 (ley)
Der Wettergott sang nicht mit
Chorserenade des Sängerkreises Ansbach in der Gnotzheimer Mehrzweckhalle


Es hätte so schön stimmungsvoll sein können, aber leider, leider.. Das schlechte Wetter hat die Chorserenade
des Sängerkreises Ansbach vom romantischen Innenhof der Burg Spielberg in die sachlich-kühle Mehrzweckhalle nach
Gnotzheim "vertrieben". Somit entging den Teilnehmern und den Gästen des Chorgesangs ein wunderschönes Happening
in stimmungsvoller Kulisse.
....Gunzenhäuser machten mit
Mit von der Partie war auch das "Geburtstagskind", der Sängerbund Gunzenhausen, der im 150. Jahr besteht. Mit vier kurzen
Darbietungen zum Serenadenmotto "Liebesleid, Liebesfreud" stellte sich die Truppe von Heinz Horst vor, der mit seinen 41
Dienstjahren zu den erfahrensten Chorleitern im Sängerkreis zählt. Auf Kreisebene ist längst bekannt, dass
sich der Sängerbund nicht mit dem klassischen deutschen Liedgut zufrieden gibt, sondern mit modernen Interpreten und
jeweiligen Arrangements von Heinz Horst neue Wege geht, damit überall glänzend ankommt und ein guter Werbeträger
für den Chorgesang ist. ...

Altmühl-Bote am 30.06.2011 (ley)
Auf hohem Niveau
Sängerbund erntet zum "Geburtstag" viel Lob


"Die Liebe zur Musik ist ein Gegenpol zur Rastlosigkeit unserer Welt". Bürgermeister Joachim Federschmidt gratulierte mit
diesen Worten dem Sängerbund 1861 zu seinem 150jährigen Bestehen. Wie berichtet, feierte der Chor das Jubiläum
mit einem Konzert in der Stadthalle. Die Vorsitzende Karin Elterlein rückte in ihrer Ansprache den seit 41 Jahren tätigen
Chorleiter Heinz Horst in den Mittelpunkt: "Wir sind stolz auf ihn!"
Wie es sich für einen Geburtstag gehört, waren auch die Paten vom Schlungenhöfer Chor und vom Gesangverein
Wald-Streudorf dabei, ferner war die Liedertafel Hartenstein (aus der Heimat des Chorleiters) präsent, ebenso die
Ehrenmitglieder Lina Zober, Hildegard Baron und Willi Hilpert. Der Verein hatte im Foyer der Stadthalle eine Bilderwand aufgebaut,
auf der die Konzertbesucher auf Fotos und Zeitungsausschnitten sowie sonstigen Dokumenten sehen konnten, was sich in den letzten
150 Jahren so alles getan hat im Verein. Zudem war die Bühneganz in Orange gehalten. Dazu passen präsentierten sich
die Jubelsängerinnen und -sänger mit orangefarbenen Halstüchern beziehungsweise Krawatten.
Karin Elterlein, die den Verein seit etwas mehr als einem Jahr führt, äußerte sich anerkennend über die
Leistungen ihrer Vorgänger, insbesondere aber würdigte sie in ihrer souveränen "Jungnfernrede" das Engagement
von Chorleiter Heinz Horst, dem das Verdienst gilt, den Chor zu dem gemacht zu haben, was er heute darstellt. Zugleich wandte
sie sich mit freundlichen Worten an die neue Moderatorin Kathrin Federschmidt.
Deren Mann, Bürgermeister Joachim Federschmidt, richtete den Blick zurück in die Gründerzeit des Vereins, als
sich 22 sangesbegeisterte Männer um den Stadtmusikus Friedrich Möbius scharten.24 Vorsitzende und 20 Chorleiter
hätten seither den Verein verantwortungsvoll geführt. "DIE Sängerbundkonzerte sind feste Bestandteile im
Gunzenhäuser Jahreslauf", sagte der Rathauschef und lobte die große musikalische Professionalität und den
guten Ruf, den sich der Chor erworben hat.
Norbert Schmidt aus Feuchtwangen, der Vorsitzende des Sängerkreises Ansbach, erinnerte an die großen Zeiten des
deutschen Chorgesangs, als die Sängerfeste fast den Rang von nationalen Erhebungen hatten. Schmidt demutsvoll: "Erst ein
Jahr nach dem Gunzenhäuser Verein ist der Fränkische Sängerbund gegründet worden."
"Großartiger Beitrag"
"Der Sängerbund hat das kulturelle Leben in der Stadt und dem Umland mitgeprägt", lobte Landratsvize Robert Westphal.
Auch erwidmete dem Chorleiter aufrichtige Dankesworte: "Dass der Sängerbund heute eine feste und solide Basis aufweist,
ist der Beständigkeit und der Nachhaltigkeit von Heinz Horst zu verdanken." Westphal ("Eingroßartiger
gesellschaftlicher Beitrag") betonte das Singen in der Gemeinschaft könne Lebenselixier sein und das
Gemeinschaftsgefühl fördern. "Ich möchte sie", so der Landratsvize, "ermuntern, den Weg weiter zu gehen
und das Liedgut auf hohem Niveau weiter zu pflegen."
Und weil kein Jubiläum ohne die Ehrung der Getreuen geschehen kann, zeichneten der Sängerkreisvorsitzende Norbert
Schmidt und die Vorsitzende Karin Elterlein Helga Gempel für 50jähriges Singen mit der Ehrennadel in Gold des
Deutschen Chorverbands und dem Ehrenausweis aus. Seit 40 Jahren sind Hansjörg Förster (lange Jahre 2.Vorsitzender)
sowie Erich Rieger (verdienstvoller Schriftführer) sowie Renate Schad dabei. Für ihre zehnjährige
Zugehörigkeit zum Sängerbund erhielt Antonia Weiser eine Urkunde (sie singt außerdem schon seit einem
Vierteljahrhundert im Gemischten Chor Altenmuhr mit). Nicht persönlich entgegennehmen konnten Inge Rieger (40 Jahre)
und Karin Niederlöhner (zehn Jahre) die für sie vorbereiteten Urkunden und Nadeln.

Altmühl-Bote am 28.06.2011 (ley)
Klassisch und modern
Sängerbund feierte 150jähriges mit Konzert


"Kreuz und quer" - war das Motto des Jubiläumskonzerts des Sängerbunds 1861, der am Samstag in der Stadthalle sein
150jähriges Bestehen auf musikalische Weise beging. Deshalb mussten sich die rund 500 Besucher auch nicht eine
langweilige Vereinschronik anhören, sondern durften Heinz Horst und sein Ensemble so erleben, wie sich der Chor der
Öffentlichkeit darstellt; als eine Sängerschaft, die es versteht, das klassische deutsche Liedgut mit modernen
Elementen des Chorgesangs zu verbinden.
Dass der Sängerbund unter den 139 Chören im Sängerkreis Ansbach eine Spitzenstellung einnimmt, das kann
niemand bestreiten. Der Erfolg des Vereins ist das Engagement von bis zu 60 Sängern, die mehr oder minder treu dabei
sind, aber vorrangig ist das gute Renomee des Chors ein Resultat der ionzwischen41-jährigen Arbeit von Chorleiter
Heinz Horst. Was er an Zeit investiert, um die Noten zu schreiben (die meisten Werke bearbeitet er für jedes Konzert
neu), das ist enorm. Mit den Blättern, die er in mehr als vier Jahrzehntenbeschriftet hat, ließen sich ganze
Häuser tapezieren. Es ist immer wieder beeindruckend; mit welcher Leichtigkeit er das alles schafft, wozu andere
nicht fähig und willens sind. Seiner Genialität können ohnehin nur wenige folgen.
Dem konventionellen deutschen Liedgut, das für die meisten Chöre im Sängerkreis immer noch bindend ist,
sattelt der Sängerbund einen modernen Akzent drauf. Viele klassische Titel bearbeitet Heinz Horst neu. Diese
"Handschrift" des Chorleiters ist immer wieder neu zu erkennen. Sie macht das gewisse Etwas des Sängerbunds aus, mit
dem er sich von anderen Laienchören unterscheidet.
Auch beim Jubiläumskonzert in der Stadthalle war das Horst-Strickmuster zu erkennen: "Nun fanget an" des Nürnberger
Komponisten Hans Leo Hassler stand im Kontrast zum flotten Charlston-Auftatksong "Sing mit mir". Vorellen-Variationen
tischten die Sänger gleich in dreierlei Variationen: mal italienisch, mal beethövlich, mal auf Mozarts Art. Witzig
und schön empfanden die Zuhörer das musikalische Menü.
Fast glaubte man die Vogelstimmenheraushören zu könne, als "Die Vogelhochzeit" vielstimmig erklang. "Singing in the Rain",
das Solo von Heinz Horst, begleitet vom Damenchor, verriet die Vielseitigkeit des musikalischen Leiters. In seiner ganzen
Mächtigkeit präsentierte sich der Chor mit klassischen Silcher-Werken ("Loreley", "Nun leb' wohl du kleine Gasse").
Nicht der böhmische Wind von Ernst Mosch wehte durch die Stadthalle, sonder "Der fränkische Wind", eine Schöpfung
von Theilenhöfer Frauen. Und sportlich ging's weiter mit der Berry-Bearbeitung unter neuem Titel: "Surfen auf dem
Altmühlsee". Bekannte russische Volkslieder arrangierte Heinz Horst zu einem ausdrucksstarken Potpourri.
Ohrwürmer sind die Oldies der sechziger und siebziger Jahre ("Ich wollt, ich wär ein Huhn", "Veronika der Lenz ist
da", "Ich hab das Fräu'n Helen baden sehn"). Der Sängerbund band daraus einen bunten Blumenstrauß flotter Songs.
Klar, dass die Hörergemeinde das Potpourri als Zugabe hören wollte. Heiter und gelassen, wie sich der ganze Abend
präsentierte, endete er auch.
War es eine Liebeserklärung oder doch ein kleiner Rüffel? "Mein Schatz, des is a Schlamperer", dieses alte
fränkische Volkslied beschreibt einen Mann, der um die Gunst der Frauen wirbt, war für Kathrin Federschmidt, die
Moderatorin des Abends, Stichwortgeber für einen um Verzeihung bittenden verbalen Schlenkerer an die Adresse ihres Mannes.
Der Ehren gast in der ersten Reihe quittierte den Gag mit einem liebevollen Lächeln. Und außerdem: der Vorwurf der
Schlamperei ist bisher nicht einmal von parteipolitischen Widersachern gegen ihn erhoben worden.
Dem Gebot der Vollständigkeit folgend sei die Mitwirkung der Instrumentalisten anerkennend erwähnt. Max Pfahler
(Klavier) ist ein ständiger Begleiter der Sängerbundkonzerte. Mit Helmut Blaa (Keyboard), Michael Wüst und
Anne Jung (Klarinette, Saxofon), Sebastian Pfahler (Klarinette), Jürgen Schmoll (Gitarre), Renate Raumberger (Kontrabass)
und Hans Buckert (Schlagzeug) sind Instrumentalisten dabei, auf die sich der Meister verlassen kann.

Altmühl-Bote am 23.06.2011 (ley)
Von "Forelle" bis "Surfin' USA"


Ein schönes Jubiläumsgeschenk bereitet der Sängerbund Gunzenhausen am Samstag, 25. Juni, um 20 Uhr seinen Fans.
Hinter dem programmatischen Titel "Singen - kreuz und quer" verbirgt sich eine Fülle von verschiedensten Liedern, was und
wie in den vergangen 150 Jahren seit seiner Gründung gesungen wurde. Dabei spannt sich der musikalische Bogen von einem

alten Madrigal de Nürnberger Musikers Leo Hassler über einige neckische Variationen der berühmten "Forelle"
von Franz Schubert bis hin in unsere Zeit, etwa mit einer Bearbeitung des Songs "Surfin' USA" - allerdings mit neuem Titel
"Surfen auf dem Altmühlsee". Natürlich kommt der Altmeister des deutschen Liedes, Friedrich Silcher, der dem
volkstümlichen Singen wesentliche Impulse gab, mit einigen seiner Lieder zu neuen Ehren. "Singen - kreuz und quer",
ein abwechslungsreiches Programm für jeden musikalischen Geschmack. Die Jubiläumsveranstaltung findet in der
Stadthalle Gunzenhausen statt. Der Eintritt ist frei.

Altmühl-Bote am 22.06.2011 (ley)
Im 150.Jahr noch ganz flott


Der Sängerbund Gunzenhausen feiert am Samstag sein Jubiläum
"In so einer Zeit der elektronischen Medien, wo es überall fiept, steigt die Lust, wieder selbst Klag zu produzieren."
Das sagt Henning Scherf, der Präsident des Deutschen Chorverband (früher Deutscher Sängerbund).Und er legt
trotzig nach: "Das traditionelle Liedgut ist die Wurzel unserer Musik. Diese kostbare Schatzkiste lassen wir uns von niemandem
wegnehmen." Die Wirklichkeit sieht vielerorts anders aus. Mehr und mehr kleine Chöre sterben, weil der Sängernachwuchs
fehlt. Zwar hat auch der Sängerbund Gunzenhausen nicht genügend junge Stimmen und auch die Männerstimmen
bedürften einer Verstärkung, aber sein150jähriges Bestehen kann der Verein dennoch mit einem zufriedenen Blick
zurück feiern. Mehr als alle andere verkörpert Heinz Horst, der musikalische Leiter seit 41 Jahren, den Verein.
Das ist eine einmaliger Rekord in der Geschichte des Sängerbunds, der am Samstag, 25. Juni, in der Stadthalle mit einem
Jubiläumskonzert feiert.
Dass der Chor so lange Bestand haben würde, das war 1861 nicht abzusehen, wenngleich damals in der Zeit der Romantik die
Liedertafeln im Land nur so aus dem Boden schossen und die Begeisterung groß war. In Berlin gründete 1809 Karl Zelter
(nach ihm ist heute die wichtigste Auszeichnung, die Zelter-Plakette, benannt, die der Sängerbund Gunzenhausen übrigens
1965 bekommen hat) den ersten Chorverein, rund fünfzig Jahre später formierte sich der Gunzenhäuser Verein,
dessen Gründer der Stadttürmer und Stadtmusikus Friedrich Möbius war.
In seiner Vereinsgeschichte gelang es dem Sängerbund, alle Widrigkeiten aus dem Weg zu räumen. Und deren waren nicht
wenige, allein die beiden Weltkriege brachten das Vereinsleben zweimal zum Erliegen. Stets gab es verantwortungsvolle Männer,
die danach mit der Freude zum Gesang das Aufbauwerk leisteten. Zu ihnen gehörten der Stadtkämmerer Christian Griesmayer
und der Zeremonienmeister Paul Denkfelder (ab 1947). Ihnen folgten als langjährige Vorsitzende Georg Hauger, Theo Eschenweck,
Erwin Gempel, Hans Borrmann und jetzt Karin Elterlein.
Öfter wechselten die Chorleiter: Walter Remshagen ist den älteren Mitgliedern noch in guter Erinnerung (1960 bis 1967).
Seither dirigiert Heinz Horst den Chor. Er hat ihn als junger Studienassessor 1970 übernommen. Niemand weiß die Zahl
der Übungsstunden und der Auftritte zu nennen, die seither erfolgten. Welch eine Energie steckt in diesem Mann, der 41 Jahre
lang Woche für Woche die Sänger immer wieder neumotiviert - und sie zu sängerisch anspruchsvollen Leistungen
führt. Die Konzerte, die unter seiner Regie gelaufen sind, waren stets Höhepunkte. Zu nennen sind die großen
Oratorien, der "Messias" (1981 und 2001), "Die Schöpfung! (1986) und "Die Jahreszeiten" (1991) Der öffentliche Dank
an den Chorleiter, der 1997 mit der Verleihung der Bundesverdienstmedaille zum Ausdruck gekommen ist, kann nur unvollständig
sein.
Der "Fränkische Hof", der frühere Ballsaal der Gunzenhäuser, und der "Brauns-Keller" waren 1866 der Veranstaltungsort
für die 25-Jahr-Feier, die mit einem Feuerwerk endete. Übrigens gab es zweimal den Versuch, den "Liederkranz" und den
"Sängerbund" zu vereinen, aber dieses Vorhaben scheiterte jeweils. Dafür gab es nach dem Ersten Weltkrieg kurzzeitig
die Sängerbund-Kapelle von Max Prinzing. Mit 28 Vereinen feierte der Sängerbund 1861 sein100jähriges.Damals standen
Ferdinand Darda als Vorsitzender, Paul Denkfelder Als Vize, Georg Hauger als Schriftführer und Fritz Bergdolt als Kassier
in der Verantwortung.
Im 150.Jahr des Bestehens muss sich der Sängerbund der Realität des Chorgesangs in Deutschland stellen. Und die ist
gekennzeichnet vom Niedergang der kleinen Chöre, denen der Nachwuchs fehlt. Ein Glücksfall, dass Heinz Horst 41 Jahre
lang beharrlich und mit großer Geduld und Demut diesen Job gemacht hat. Aber der heute 70jährgie wird nicht ewig
weitermachen. Spätestens dann steht der Sängerbund vor einer Zäsur, die Existenz bestimmend sein kann.

Altmühl-Bote am 06.06.2011 (ley)
Erstes Ständchen am Samstag


Es ist dem Gunzenhäuser Geschäftsmann Heribert Heinzmann ein Herzensanliegen, dass mehr Leben in die Gunzenhäser
"City" einzieht. Er freut sich, wenn viel los ist, und ihm blutet regelrecht das Herz, wenn er beispielsweise an einem Sonntag
bemerkt, dass nur wenige Passanten unterwegs sind. Dabei weiß Heinzmann, dass die Altmühlstadt nicht mit Touristenmetropolen
wie Bamberg oder Rothenburg verglichen werden darf, aber etwas mehr als früer soll sich schon im Zentrum des
Fränkischen Seenlands rühren - eben auch außerhalb der tourisitschen Hochsaison.
Vor diesem Hintergrund hat Heinzmann eine Reihe von Musikveranstaltungen am Samstagvormittag ins Leben gerufen. Diese läuft
bis zum 3. September. Den Anfang machte nun der Sängerbund Gunzenhausen. Geführt von Heinz Horst und musikalisch
begleitet von Max Pfahler, gab der Chor fränkisches und deutsches Liedgut zum Besten. Vorsitzende Karin Elterlein
begrüßte das Publikum und wies auf das 150jährige Jubiläum des Sängerbundes hin. Gefeiert und gesungen
wird am Samstag, 25. Juni, ab 20 Uhr in der Stadthalle. Beim Samstagsständchen auf dem Marktplatz geht es am 11. Juni mit
dem Claus-Raumberger-Ensemble weiter. Die Wormer Musikanten bereiten sich auf den Auftritt am 18. Juni vor, und die Jugendkapelle
gibt sich am 25. Juni ein Stelldichein. Für Heribert Heinzmann ist es besonders wichtig, die Jugend einzubinden. Ob
allerdings die städtische mobile Bühne den rechten Flair für die Ständchen bewirkt, darf bezweifelt werden.
Die Bühne ist sicherlich nützlich, doch sie schafft eine bedauerliche Distanz zwischen Akteuren und Zuhörern.
(Dressler)

Online-Artikel auf
Altmühlfranken-live vom 28.03.2011 (SäBu)
Auftritt im Rahmen der Altmühlfrankenschau am 19. März 2011


Altmühl-Bote am 03.03.2011 (ley)
Ehrenzeichen für Hans Borrmann


Sie sind die "tragenden Säulen im Landkreis": So hat nun stellvertretender Landrat Robert Westphal die Persönlichkeiten
in der Region genannt, die sich außerberuflich für das Gemeinwohl engagieren. zwei von ihnen
konnte er im Sitzungssaal des Landratsamts in Weißenburg das "Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste
von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern" verleihen:
Hans Borrmann aus Gunzenhausen und Rainer Höll aus Ellingen.
...
Hans Borrmann gelingt dieses Unterfangen recht gut, wie seine Verdienste um die Chorjugend im Sängerkreis
Ansbach beweisen, die er selbst als eigenständige Gruppe im vergangenen Jahr ins Leben rief. Das Geheimnis seines
Erfolges lässt sich dem Empfehlungsschreiben für die jetzige Ehrung entnehmen. Borrmann verfüge über
eine "kollegiale und freundliche Art" und sei"humorvoll und bürgernah", heißt
es dort. Er könnte als "Sympathieträger für den Chorgesang in unserer Region" gelten. Borrmann hat von
2006 bis 2010 den Sängerkreis Ansbach geleitet. Zuvor hatte er bereits 16 Jahre lang den Posten des
stellvertretenden Vorsitzenden inne. Zwischen 2008 und 2010 war der Gunzenhäuser als Beisitzer im
Präsidium des Fränksichen Sägnerbunds aktiv. Seit 1991 leitet er als Vorsitzender die Geschicke
der Sängergruppe Gunzenhausen. Bereits seit 1976 bereichert der aktive Sänger mit seiner Stimme den
Sängerbund Gunzenhausen, dessen Vorsitzender er zwölf Jahre lang war. Auch als Organisator hat sich
Borrmann einen Namen gemacht.
...

Altmühl-Bote am 20.12.2010 (fa)
Als fester kultureller Pfeiler erwiesen
Gesangverein "Sängerbund 1861" zeigte die ganze Bandbreite seines Könnens


Die Einstimmung auf das Weihnachtsfest gelingt dem Gesangverein "Sängerbund 1861" immer, denn sein Auftritt ist mit Bedacht
auf den letzten Samstag vor dem Fest terminiert worden. So war es immer, so soll es auch immer bleiben!
Allmählich werden Heinz Horst, der seit mehr als 40 Jahren den Chor musikalisch leitet, und seine 50-köpfige
Sängerschar nervös, denn im nächsten Jahr wartet auf sie das 150-jährige Bestehen.
Noch aber ist es nicht soweit. Mit seinem Weihnachtskonzert vor rund 450 Zuhörern in der Stadthalle untermauerte der Chor
eindrucksvoll, was ihm seit vielen Jahrzehnten nachgesagt wrid, ein fester kultureller Pfeiler in der städtischen Gemeinschaft
zu sein. Heinz Horst hatte viele Lieder von namhaften Komponisten neu bearbeitet, wie er das meistens macht.
So entstehen flotte Arrangements von altbekannten klassischen Werken, auch solchen, die mit reichlich Sentimentalität behaftet sind.
Dass Heinz Horst, ein musikalischer Tausendassa, als Bariton eine Solovorstellung gibt, das ist bei aller Vielseitigkeit
des Mannes doch eher die Ausnahme."Halleluja, it's Christmas", diesen Song von Roger Whittaker interpretierte er mit seiner
weichen Stimme so glänzend, dass der Beifall geradezu frenetisch ausfiel. Mit dem "Christmas Song" wiederholte er seine
sängerische Vorstellung.
Ob es nun der "Weihnachtskanon" war, die Geschichte von "Frosty und Rudolph" oder der Bach-Klassiker
"Ich steh an deiner Krippe hier" - der Chor brachte die Werke mehrstimmig wunderschön zu Gehör.
Immer muss der Zuhörer bedenken, dass es sich beim "Sängerbund" um einen Laienchor handelt, der sich in der heutigen Zeit
der Konkurrenz der Musikkonserven stellen muss, die das Ohr des Menschen verwöhnen. Wenn sich Schwächen offenbaren, dann bei
den Männerstimmen,aber das ist ein latentes Problem für den Chorgesang ganz allgemein.
Alle Anerkennung den Instrumentalisten, die sich immer wieder animieren lassen und "in Treue fest" zum Chorleiter stehen:
Helmut Blaa (Keyboard), Cecily Päßler (Querflöte), Edwin Sowisch (Oboe), Claus Raumberger (Klarinette),
Hans Buckert (Schlagzeug), Jürgen Schmoll (Gitarre) und Renate Raumberger (Kontrabass). Und natürlich gehören
die Pfahlers dazu: Georg als zuverlässiger und routinierter Begleiter am Klavier, sein Bruder Max an der Geige.
Das ist aber noch nicht der ganze Musikclan. Almut, Annemarie und Christian, die Kinder des SMG-Musikpädagegen,
gehören auch zur "Pfahlerschen Hausmusik".
Tobias Burkert, der bei "Franken-TV" als Moderator das Fernsehgeschäft betreibt, war erstmals der Sprecher.
Er führte mit professioneller Sicherheit und einer flotten "Ansage" durch das Programm. Er steht außerdem dem Gesang nicht
ganz fern: Seine Eltern sind seit Jahr und Tag zuverlässliche Chormitglieder und Heinz Horst hat ihm als Musikpädagoge am
Gunzenhäuser Gymnasium die Flötentöne beigebracht.

Altmühl-Bote am 09.12.2010
Konzert des Sängerbunds


Sein Advents- und Weihnachtskonzert hält der Gesangverein "Sängerbund Gunzenhausen" am Samstag, 18. Dezember, um 20 Uhr
in der Stadthalle ab. Geistliche und weltliche Chorsätze, a capella, mit Instrumentalbegleitung oder großem Orchester,
sind zu hören. Die Regie hat Chorleiter Heinz Horst.


Altmühl-Bote am 26.06.2010 (fa)


Karin Elterlein,Vorsitzende des Sängerbunds 1861 Gunzenhausen, und der Sängerkreisvorsitzende Norbert Schmidt aus Feuchtwangen
zeichneten im Rahmen des festlichen Abschlusses des Sommerkonzerts im "Parkhotel Altmühltal" langjährige Mitglieder aus.
Seit 40 Jahren ist Chorleiter Heinz Horst dabei.Er bekam die Ehrennadel in Gold des Deutschen Chorverbands und des Fränkischen
Sängerbunds. Auf die gleiche Zeit bringt es auch Monika Körner. Je 25 Jahre hielten dem Sängerbund die Treue: Doris Flanze,
Karl-Heinz Stieglitz und Jakob Haußner. Sie dürfen sich mit der silbernen Ehrennadel des FSB schmücken.
Zehn Jahre sind Karin Elterlein und Ulrike Philipp dabei, die mit der bronzenen Ehrennadel bedacht wurden.


Altmühl-Bote am 24.06.2010 (fa)


Es waren die frühen sechziger Jahre. Hazy Osterwald und sein Sextett machten mit dem Song "Musik ist Trumpf" Furore, in den siebziger
Jahren erreichte die ZDF-Musikshow mit dem gleichen Titel die sagenhafte Einschaltquote von 48 Prozent. "Musik ist Trumpf" war auch die
Einladung des Sängerbunds Gunzenhausen zu seinem Sommerkonzert in der Stadthalle.
Es ist überdurchschnittlich gut, was der Sängerbund 1861 fast 150 Jahre nach seiner Gründung zu leisten vermag.
Das jedenfalls sagt einer, der Vergleiche anstellen kann: Sängerkreisvorsitzender Norbert Schmidt aus Feuchtwangen.
139 Choere "dirigiert" er. Nur wenige können mit dem Gunzenhäuser Chor mithalten.
Dass sich der Chor seit vielen Jahren auf einem gleichbleibend hohen Niveau bewegt, das ist der Arbeit eines Mannes geschuldet,
dessen Leben die Musik schlechthin ist: Heinz Horst. Er gibt sich nicht mit dem Einüben hinlänglich bekannter Titel zufrieden,
er arrangiert viele Werke immer wieder neu und findet so zu kreativen Formen des Chorgesangs. Und er hat keine Scheu, die Rock-Ikone Michael
Jackson neben Klasiker wie Brahms, Piotr und Tschaikowsky oder die Romantiker wie Franz Schubert oder Robert Schumann zu platzieren.
Gerade diese Mischung, die zunächst widersprüchlich erscheinen mag, ist es aber, die eine reizvolle Spannung produziert.
Natürlich sind es die Hits der vergangenen Jahrzehnte, also die Ohrwürmer, die mentalitätsmusikalisch dominieren, aber
Heinz Horst gelingt es immer wieder, neue Akzente zu setzen, unbekannte Titel so zu bearbeiten, dass sie melodiös eingängig sind und
flott rüberkommen. So einfühlsam wie einst Lilly Palmer singt die Sopranistin Ina Horst die Liebeserklärung "O mein Papa" und
im feschen Dirndl windet sie der "Vogelhändler"-Operette musikalische Girlanden: "Ich bin die Christel von der Post".
Und "Amazing grace", das wohl bekannteste englische geistliche Lied aus dem 18. Jahrhundert, interpretiert sie so stimmungsvoll und so
feierlich, dass es den Zuhörern ans Gemüt geht. Wie gut, das sich die Musikerfamilie Horst nicht auf die Eltern beschränkt.
Tochter Elisabeth, die als Gitarristin zum Instrumentalkreis gehört, begeistert mit ihrer ausdrucksstarken Alt-Stimme. Michael Jackson
hat den Song "Heal the world" den Kindern in den Elendsquartieren dieser Welt gewidmet. Er ist gleichsam ein hymnischer Gruss an die Umweltschutzbewegung.
Die junge Sängerin und die engagierte Botschaft dieses Liedes wirken authentisch. Dass sie mit frenetischem Beifall vom Publikum
gefeiert wird, bezeugt auch, dass die stimmlichen Vorzüge wohl nicht ihre einzigen sind.
Das Zusammenspiel von Chor und Instrumentalisten (es ist kaum geübt und beschränkt sich nolens volens auf die Generalprobe)
gelingt in den allermeisten Fällen, mit Max Pfahler am Klavier gibt es ohnehin ein blindes Verständnis, das sich in einem makellosen
Part äußert. Die übrigen Instrumentalisten Helmut Blaa (Orgel), Claus Raumberger und Michael Wüst (Klarinette und Saxofon),
Jürgen Schmoll (Gitarre), Renate Raumberger (Kontrabass), Elisabeth Horst (Gitarre) und Wolfgang Höhn (Schlagzeug) sind
verlässliche Freunde des Chorleiters, die ihn und somit den Sängebund nicht im Stich lassen. Als Saxofonquartett intonieren sie das
weltberühmte "Air" von Bach andächtig und stimmungsvoll.
Dass sich Sprecher Matthias Michels nicht selbst inszenierte, sondern
sich auf sachlich-knappe Informationen zu den Werken und ihren Komponisten beschränkte, das darf als angenehm notiert werden.


Altmühl-Bote am 17.06.2010 (fa)


Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm präsentiert der Sängerbund Gunzenhausen am Samstag, 19. Juni, beim dritten und
letzten Konzert der erfolgreichen Reihe "Musik ist Trumpf" in der Stadthalle.
Wie in den Aufführungen der vergangenen Jahre singen und spielen Chor und Instrumente Melodien und Lieder, die im Lauf vieler Jahre einen
hohen Grad an Bekanntheit und Beliebtheit erlangt haben. So spannt sich der musikalische Bogen von der berühmten "Air" von Johann Sebastian Bach
bis hin zu einem bekannten Titel des "King of Pop" Michael Jackson. Dazwischen erklingen volksliedhafte Weisen von Schubert und Schumann, der
heuer im Juni 200. Geburtstag hätte. Auch Operettenfreunde kommen mit dem Lied "Ich bin die Christel von der Post", gesungen von Ina Horst,
auf ihre Rechnung. Abgerundet wird das Programm durch flotte Melodien aus sogenannten Classic-Hits und vielen bekannten schlagerähnlichen
Stücken. Den harmonischen Hintergrund liefert ein bewährtes Instrumentalensemble, das durch ein Saxofonquintett ergänzt wird.
Die Arrangements schrieb Heinz Horst, der auch die Leitung hat. Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 20 Uhr.


Altmühl-Bote am 24.04.2010 (fa)


Dass die evangelische Kirche ihr Gotteshaus auch für den weltlichen Gesang öffnet, das spricht für die Realitätsbezogenheit
der Verantwortlichen. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Pfarrer demonstrativ die Kerzen auslöschte, als rhythmisches
Klatschen des Publikums die flotten Töne einer Band begleitete. Einen schönen thematischen Einstieg fand Pfarrerin Susanne
Thorwart anlässlich des Gruppensingens der Sängergruppe Gunzenhausen am vergangenen Sonntag in der Stadtkirche.
Sie offenbarte, wie doch alle zur grossen Herde des Herrn zählen. Ihr dankte deshalb auch Hans Borrmann, der Vorsitzende der
Sängergruppe, für die großzügige Geste, das Gotteshaus als "Konzertsaal" bereitzustellen. Die Spenden in den Körbchen
fliessen kirchlichen Aufgaben zu. In einer geordneten Abfolge präsentierten sich zunächst die vereinigten Männerchöre und die
gemischten Chöre, jeweils unter der Leitung von Heinz Horst. Jedem Chor war die Gelegenheit gegeben, sich mit Liedgut seiner Wahl
vorzustellen, wobei angesichts der "Location" überwiegend geistliche Lieder erklangen. Der Sängerbund Gunzenhausen, die
Männergesangvereine aus Schlungenhof, Kalbensteinberg, Igelsbach-Gräfenstenberg und der Singkreis Theilenhofen wirkten mit.
Den Schlusspunkt setzten die "Kalber" mit einem flotten Gospelsong.


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